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17.04., Freitag: Barkala Farmstay - Ein kleines Fenster aus Bierflaschen

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Sarah schläft erneut schlecht. Um nicht wieder ewig nur rastlos im Bett zu liegen und auf den Wecker zu warten, schleicht sie sich raus und macht Yoga. Das Frühstück entpuppt sich heute als Fiasko. Erst bekommt Cecil den Ofen zum Toasten nicht an. Dann stellen wir fest, dass es gar kein Brot mehr gibt. Sarah wollte sowieso Müsli essen und ist dementsprechend unbeteiligt. Cecil verzichtet daraufhin auf das Frühstück. Von den Hühnern bringt Sarah heute nur zwei Eier mit. Sie glaubt, dass sie viel zu wenig Futter kriegen. Das wird sie bei Gelegenheit mal ansprechen. Cecil ist heute alleine auf der Baustelle. Kai hat frei. Neben dem Fenster gibt es auch noch kleinere Löcher in der Mauer, die es auszufüllen gilt. Zwei dieser Löcher möchte er auf eigene Faust versuchen mit Bierflaschen zu verschönern. Ob das was Gescheites wird? Sarah ist derweil fleißig am dippen. Etwa 100 Teile schafft sie in kürzester Zeit. Hätte sie sich mehr Zeit gelassen, hätte sie vielleicht nicht an d...

16.04., Donnerstag: Barkala Farmstay - Wandern am freien Nachmittag

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Sarah schläft die erste Nacht im Studio leider sehr schlecht. Zu viel geht ihr durch den Kopf. Hauptsächlich unsere Arbeit und was wir im Gegenzug dafür bekommen. Das ist irgendwie nicht im Gleichgewicht und dadurch ist sie es ebenso wenig. Aber warten wir mal ab. Das wird sich schon alles noch einruckeln. Zum Frühstück machen wir uns Rührei. Wir sind nicht sicher, ob wir die Eier nehmen dürfen, da die Hühner in letzter Zeit so wenige legen. Aber so früh am Morgen ist keiner hier und somit die Gelegenheit günstig. Außerdem haben wir das Gefühl uns ein ordentliches Rührei verdient zu haben. Cecil kann heute mit dem Fenster aus den alten Weinflaschen starten. Dazu gilt es sich aber zunächst eine geeignete Konstruktion auszudenken. Denn ohne Halterungen für die Flaschen, würde das einmauern eine ziemlich wackelige Angelegenheit werden. Sarah füttert indessen die Hühner. Dann beginnt sie schnell mit Gartenarbeit, um möglichst weit weg vom PC zu sein. Doch es scheint kein Entrinnen zu...

15.04., Mittwoch: Barkala Farmstay - Auszug aus Koby

Unsere letzte Nacht im Zelt war erfreulich mild. Da Cecil Kai zugeteilt ist, und der bereits um 8 Uhr anfängt, machen wir das heute auch. Frühstück gibt es dementsprechend schon gegen halb 8. Kai zeigt uns ein paar Kleinigkeiten in der Küche. Wie man den Ofen zum Toasten anmacht und die Kaffeemaschine bedient (inkl. heißes Wasser für Tee) zum Beispiel. Es gibt selbstgebackenes Sauerteigbrot mit French-Onion-Aufstrich und Käse. Den genannten Aufstrich hatten wir vor Kurzem bereits selbst einmal gekauft. Eher aus Mangel an Alternativen. Doch unverhofft kommt oft und dieser Aufstrich schmeckt richtig gut. Nach dem Frühstück geht Cecil mit Kai zum Hühnerschuppen. Heute müssen zunächst die Steine für die neue Mauer zugesägt werden. Das neue Fenster wird ein gutes Stück kleiner. Kai macht es einmal vor, dann kriegt Cecil die große Flex in die Hand. Respekt hat man vor so einem Gerät schon. Immerhin schneidet man damit gut 15 Zentimeter dicke Steine mühelos entzwei. Aber Cecil traut sich ...

14.04., Dienstag: Barkala Farmstay - Unerwartet wird Travel zu Work

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Punkt 9 Uhr stehen wir in der Töpferei bereit. Hier sollen wir unsere Aufgaben erhalten. Zunächst führt uns Belen ein wenig herum. Sie kommt aus Argentinien und ist bereits seit drei Wochen auf der Farm. Erster Punkt auf ihrer Tagesordnung: Hühner füttern. Wenn wir Interesse haben, kann das einer von uns übernehmen. Sarah ist sofort Feuer und Flamme. Belen zeigt uns die Abfalleimer mit den vegetarischen Abfällen in der Küche und dem angrenzenden Café. Diese werden zusammengekippt und mit zu den Hühnern genommen. Auf dem Weg zum Hühnerstall klärt sie uns noch über die täglichen Abläufe auf. Der Arbeitstag beginnt 9 Uhr morgens, um 13 Uhr gibt es Lunch und nachmittags stehen dann nochmal zwei Stunden Arbeit von 15-17 Uhr an. Das sind immerhin 6 Stunden am Tag, bei einem freien Tag pro Woche. Kein schlechtes Pensum. Und wozu zwischendurch zwei Stunden Pause? Nach dem Essen fallen außerdem Abwasch und Putzaufgaben an, die von allen übernommen werden. Unsere Hauptaufgaben erhalten wir a...

13.04., Montag: Barkala Farmstay - Wir sind “drin”

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Es wird Winter in NSW. Die Nacht war dementsprechend frisch. Bereits früh am Morgen fangen zudem die Vögel an zu zwitschern. Bei dem wohl lautesten Sänger im Chor, ist es allerdings kein Zwitschern, sondern eher ein heiseres und immens lautes Krächzen. Das elegante und ansehnliche Aussehen des Cockatoos (in unserem Fall ein Gelbhaubenkakadu), steht damit im krassen Gegensatz zu seinem grauenhaften Ruf. Während wir vor unserem Auto frühstücken, kommt Maria vorbei. Gestern hatte sie Besuch und uns nur ein freundliches Hallo zugerufen, bevor sie uns der Französin anvertraut hat. Aber auch heute ist das Gespräch sehr kurz. Offensichtlich will sie uns nicht beim Frühstücken stören. Nichtsdestotrotz wirkt sie sehr aufgeschlossen und freundlich. Die Unterhaltung findet übrigens auf Deutsch statt. Sarah hatte bereits vermutet das Maria ebenfalls aus Deutschland stammt. Sie teilt uns noch mit, dass sie jetzt kurz die Toiletten säubert, aber wir sie um 9 Uhr wieder benutzen können. Dann ist ...

12.04., Sonntag: Barkala Farmstay - Ein kleiner Lichtblick

Als gegen 8 Uhr der Wecker klingelt, sind wir froh, dass unsere Füße noch dran sind. Die Nacht war bitter kalt. Nach dem Frühstück machen wir uns daran die Annehmlichkeiten des Campingplatzes zu nutzen. Dazu gehört eine Waschmaschine. Zwar muss man diese extra bezahlen, doch wir müssen dringend waschen. Wir ziehen die Betten ab und sammeln alle Handtücher zusammen. Gemeinsam mit unseren Dreckwäsche-Tüten machen wir uns auf den Weg zur Laundry. Es ist so viel, dass wir es auf zwei Maschinen aufteilen müssen. Dann merken wir, dass noch etwas Essentielles fehlt: Waschmittel. Das befindet sich noch gut verpackt in einer der hintersten Ecken im Kofferraum. Braucht man ja nicht so oft. Cecil geht also zurück zum Wagen und muss fast den ganzen Kofferraum ausräumen, inklusive der Batterie mit ihren gefühlten 50 Kilo. Der Rücken lässt grüßen. Währenddessen stellt Sarah fest, dass wir nicht das passende Kleingeld für die beiden Waschmaschinen haben. Es werden nur 1$-Münzen akzeptiert und wi...

11.04., Samstag: Coonabarabran - Osterbesuch von der Polizei

Für heute ist Sonnenschein angesagt. Dementsprechend motiviert stehen wir auf. Beim Frühstück warten wir sehnsüchtig auf die ersten Strahlen, aber entgegen der Voraussage ist es stark bewölkt. Immerhin regnet es nicht. Über Nacht ist der Pegel des Flusses wieder massiv gesunken. Morgen wird man bereits nicht mehr erahnen können, dass er noch gestern einem reißenden Strom glich. Nach den Sintfluten gestern, haben wir entschieden heute noch nicht wieder auf Wanderschaft zu gehen. Wenn wir an die Flussüberquerungen und Bergbesteigungen nach dem letzten Regen denken, sind einige davon heute bestimmt unmöglich zu schaffen.   Wir lassen den Tag also entspannt angehen. Die Ruhe hat jedoch ein jähes Ende, als gegen Mittag die Polizei an uns vorbei fährt und an der hinteren Einfahrt auch noch auf die Picknick-Area einbiegt. Wir ahnen sofort, welche Stunde geschlagen hat. Gegen 23 Uhr, gestern Nacht, ist noch ein weiterer Camper auf das Gelände gekommen. Bei diesem hält die Polizei zuer...

10.04., Freitag: Warrumbungle NP - Muss Koby schwimmen lernen?

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Ab gestern Abend gegen 22 Uhr hat massiver Dauerregen eingesetzt. In der Nacht werden wir etwa alle 30 Minuten wach. Bei dem Lärm, den der Regen auf dem Zeltdach erzeugt, kann kein gesunder Mensch schlafen. Zudem muss mindestens einmal in der Stunde das Vorzelt über der Leiter von den Wassermassen befreit werden. Wir machen uns ernsthafte Sorgen, wie lange das Zelt das noch durchhalten kann. Bisher sind die Wände und die Ränder der Matratze zum Glück nur ein wenig feucht. Irgendwann geben wir den Kampf um etwas Schlaf auf und gucken unsere Serie weiter. Raus gehen und Frühstücken? Bei dem Regen hat keiner von uns Lust auch nur einen Fuß auf die Leiter zu setzen. Zudem hat sich an deren Ende schon ein beachtlicher See gebildet. Der Pegel im Fluss ist ebenfalls rasant gestiegen. Schätzungsweise über einen Meter in nicht einmal 12 Stunden. Wenn es noch ein paar Stunden weiter regnet, tritt er über die Ufer.    Gegen 10 Uhr haben wir aber solchen Hunger, dass wir nun ...

09.04., Donnerstag: Warrumbungle NP - Sex Education und Gemüse-Reis-Pfanne

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Beim Frühstück fängt es an zu tröpfeln. Während wir abwaschen, wird es richtiger Regen. Als Cecil das Hühnchen für heute Abend abbrät, muss das schon auf dem kleinen Platz unter dem Zelt erfolgen, der einigermaßen regengeschützt ist. Zum Glück hört es genauso schnell wieder auf. Sarah holt die Hängematte heraus und liest. Cecil versinkt für drei Stunden am Stück hinter dem Gameboy. Pokémon fesselt immer noch, auch mehr als 20 Jahre nach Erscheinen des kleinen Geräts mit der beachtlichen Akkuleistung. Dann fängt es erneut an zu regnen und wir ziehen wieder unter das Zelt. Cecil schreibt das Tagebuch weiter. Sarah kocht indessen eine Gemüse-Reis-Pfanne mit Bohnenmix, Mais, gehackten Tomaten, Möhre und Hähnchen. Verfeinert mit der neuen Allzweckwaffe, Aioli-Sauce, schmeckt es sehr gut.   Da es immer wieder nieselt, gehen wir heute sehr früh hoch ins Bett und gucken noch ein paar Folgen “Sex Education”. Wir fangen erneut bei Staffel 1 an. Wenn das Wetter wirklich nicht bes...

08.04., Mittwoch: Warrumbungle NP - Fan's Horizon und die Schlange

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Genug ausgeruht, heute wird wieder gewandert. Wir erkunden den “Fan's Horizon” Track. Es werden uns mehr als 1000 Stufen versprochen. Cecil gibt allerdings schon nach wenigen davon auf zu zählen. Bis auf ein paar umgefallene Bäume, die wir teils mühsam überwinden müssen, ist der Weg recht unspektakulär. Lizards sind auch nur wenige unterwegs. Als wir am namensgebenden Aussichtspunkt ankommen, sind wir im Grunde gerade erst warm geworden. Das kann noch nicht das Ende sein. Das waren doch noch keine 1000 Stufen. Zudem ist die Aussicht auch nicht überragend. Das kann aber teils auch an den dunklen Wolken liegen, die über den Grand High Tops hängen und für schlechtes Licht sorgen. Tatsächlich führt der Weg noch ein Stück weiter. Allerdings nur etwa 20 Meter. Von hier aus sehen wir erneut den Bluff Mountain und der Berg daneben muss dann Mount Exmouth sein. Der einzige der High Tops, den wir uns für eine spätere Wanderung aufgehoben haben. Trotz allem sind wir ein wenig ...

07.04., Dienstag: Warrumbungle NP - Pure Entspannung am Fluss

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Wir legen heute einen Erholungstag ein, um die Akkus wieder aufzuladen. Nach einem ausgedehnten Frühstück, ganz ohne Zeitdruck, folgen Aktivitäten wie Tagebuch schreiben, lesen in der Hängematte und Gameboy spielen.   Gegen Mittag überkommt uns ein kleiner Energieschub. Sarah macht Sport und Cecil sägt die Bretter, die von unserer Kofferraum-Konstruktion über sind, in lagerfeuertaugliche Stücke.   Es folgt ein erfrischendes Bad im Fluss. Das lassen wir uns nicht nehmen, obwohl die Sonne sich genau zu diesem Zeitpunkt rar macht. Am Abend spielen wir eine Runde Bohnanza, essen unsere Nudeln und lassen den Tag bei einem Gläschen (ja, wir haben richtige Weingläser!) Rotwein (der kommt allerdings aus dem 4 Liter Tetra-Pack) ausklingen.

06.04., Montag: Warrumbungle NP - Grand High Tops und Bluff Mountain

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Montag Morgen und wir stehen extra früh auf. Hier unten steht wohl auch unsere Welt Kopf ;) Heute steht die große Wanderung über die Grand High Tops an. Gegen 10:15 Uhr starten wir diese am bereits gewohnten Parkplatz, von dem aus auch die letzte Wanderung los ging. Tatsächlich sind sogar die ersten 2 km identisch. Wir können also unserem neuen Freund, der Monsterspinne, ein herzliches “G'Day” zurufen. Die Lizards hingegen scheinen allesamt noch zu schlafen. Nicht viel los im Wald. Der erste Abstecher zu einem Lookout lockt uns mit einem kurzen Umweg von lediglich 150 m One-Way. Natürlich steil bergauf, klar. Aber nur 150 m. Doch was soll man sagen, wieder lohnt es sich total. Wir bekommen eine perfekte Sicht geboten. Wieder erkennen wir den Belougery Spire, den Bluff Mountain und dazwischen das Breadknife. Dieses wurde von den einheimischen auf Grund seiner charakteristischen Form so benannt. Die dünne und schnurgerade Felswand erhebt sich in einer Form, die auch uns an ein M...

05.04., Sonntag: Warrumbungle NP - Gould's Circuit

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Was für eine herrliche Nacht! Wir haben gut geschlafen. Das es am frühen Morgen etwas frisch wurde, kann uns die Laune jetzt auch nicht verderben. Zudem sind wir erleichtert, dass nachts niemand vorbeikam, um uns vom Hof zu treiben. Da Sarahs Handy anscheinend die deutsche Zeitumstellung mitgemacht hat, sind wir erst gegen 8 Uhr wach. Doch die Pläne für heute sind überschaubar, deshalb geraten wir nicht in Stress, sondern genießen ein gemütliches Frühstück. Dieses Mal wieder mit allem drum und dran. Zunächst setzen wir Wasser auf und machen Tee/Kaffee. Es folgt Rührei mit ein paar Schnipsel Schnittlauch (danke an Franz). Für den finalen Gang wird der Camping-Toaster aufgesetzt und es gibt Toasties mit Belag nach Herzenslust. Nachdem der Abwasch erledigt und das Zelt wieder eingepackt ist, machen wir uns auf den Weg zurück in den National Park. Gegen 11:15 Uhr geht es los. Unsere heutige Wanderung ist der “Gould's Circuit” und ist 6,3 km lang. Bereits der Start ist abenteuerlic...

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