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03.05., Montag: Kiata Campground - Hallo, Herr Fuchskusu!

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Als wir langsam wach werden, ist das Prasseln des Regens das Erste, was wir mitkriegen. Unsere Motivation aufzustehen sinkt dadurch gegen Null. Sarah hatte geplant gleich morgens Sport zu machen, aber im Regen wohl kaum. Daher gehen wir direkt zum Frühstück über. Das heißt, wir probieren es. Der Wind treibt den Regen horizontal über den Platz und wir finden schlicht keinen Platz, an dem wir einigermaßen trocken bleiben würden. Dazu laufen zwei Frauen mit Hunden ihre Runden um das Cricketfeld. Beide haben ihre Tiere nicht gut unter Kontrolle. Wir entscheiden daher abzufahren und woanders zu frühstücken.  Der Platz ist menschenleer und es hat aufgehört zu regnen, als wir abfahrbereit sind. Das ist nicht so gut gelaufen. Unterwegs nach Tailim Bend setzt jedoch wieder heftiger Regen ein. Völlig unvermittelt geht plötzlich der Tempomat ohne Cecils zutun aus. Wenig später streiken die Blinker. Der Start in diesen Tag gestaltet sich wirklich alles andere als optimal.  In der Stadt a...

02.05., Sonntag: Palmer Cricket Ground Camping - Der rosa Flauschi

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Bei Wiki-Camps haben fast alle kommentiert, dass es auf dem Platz immer sehr windig war. Wir scheinen da Glück gehabt zu haben. Unsere Nacht war ruhig und erholsam. Als wir gegen 07:15 Uhr aufstehen, ist es draußen noch recht frisch, aber auszuhalten.      Nach dem Frühstück packen wir zusammen und wollen uns auf den Weg machen. Koby springt gerade so an. Wir haben alles probiert, was in unserer Macht stand, um ein Entladen zu verhindern. Cecil hat zusätzlich zu den Glühbirnen die Sicherung der Beleuchtung im Innenraum rausgezogen. Wir haben generell probiert sämtliche Türen geschlossen zu halten und jedes Mal den Ladeadapter aus dem Zigarettenanzünder gezogen, sobald wir unser Camp erreichen. Jetzt muss wohl mal ein Profi ran. Eine halbe Stunde fahren wir bis nach Port Pirie. Als erstes geht es zu McDonald's und dort ins Wlan. Sarah liest Korrektur und bereitet den nächsten Post vor. Cecil wählt noch schnell die passende Musik für das Video aus, produziert es und reicht ...

01.05., Samstag: Port Germein South Rest Area - Endlich wieder zu Fuß unterwegs

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Der Wecker klingelt heute besonders früh. Wir haben die Hoffnung noch aus dem Zelt heraus ein paar Kängurus zu erspähen. Diese wird leider nicht erfüllt. Trotzdem stehen wir um 06:45 Uhr auf. Kurze Zeit später sehen wir dann auch doch noch einige Beuteltiere. Eines befindet sich direkt auf dem angrenzenden Hügel, etliche weitere grasen auf der anderen Straßenseite. Ein perfekter Start in den Tag.      Leider ist es ganz schön bewölkt heute. Das passt ja mal wieder. Wenn wir im Auto sitzen, strahlt die Sonne und wenn wir mal eine Wanderung geplant haben, ist das Wetter eher bescheiden. Doch wir versuchen uns davon nicht zu sehr runterziehen zu lassen. Immerhin frühstücken wir mit Kängurus. Während wir unser Toast essen, kommen erneut zwei vorbei und uns dabei recht nahe, bevor sie in einer Senke verschwinden.  Wir sind so gut wie bereit zur Abfahrt, da packt Cecil aus einem Impuls heraus Alli aus. Viele der Kängurus sind bereits weg, doch er hat auf einem entfernten H...

30.04., Freitag: Horrocks Pass Park Area - Kängurubesuch

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Ein paar mal drücken wir heute auf die Schlummertaste, dann schalten wir den Wecker aus. Im Grunde sind wir wach. Gut eine halbe Stunde später schrecken wir hoch. Doch nochmal weggepennt. Erst um kurz vor 8 klettern wir aus dem Zelt. Der Platz um uns herum hat sich derweil geleert und wir sind allein zurückgeblieben.  Das Frühstück läuft wie gewohnt. Außer vielleicht, dass es heute Spiegelei gibt, welches wir mit Frühlingszwiebel aufpeppen. Danach packen wir zusammen und machen uns fertig. Wir gönnen uns etwas Trockenshampoo, bevor wir uns in Port Augusta unter Menschen wagen. Einigermaßen frisch, sind wir um kurz vor 10 auf dem Weg in die gut 60 km entfernte Stadt.  Als erstes müssen wir tanken. Wir sind gespannt, welchen Verbrauch Koby auf der vergangenen Etappe hatte. Mit nur 13,86 Litern auf 100 km ist der erstaunlich niedrig. Offenbar hat die Reinigung des EGR-Ventils Wirkung gezeigt. Kurz halten wir daraufhin bei McDonalds und googeln dort im Wlan ein bisschen. Dann ist ...

29.04., Donnerstag: Ranges View Rest Area - Gruß an die Flinders Ranges

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Es fällt uns heute ziemlich schwer wach zu werden. Die kalten Temperaturen spielen dabei sicherlich auch eine Rolle. Zunächst bleiben wir daher unter unseren Decken. Sarah versucht erneut Nachrichten abzurufen und hat plötzlich tatsächlich Empfang. Emily, die Rettungssanitäterin in der Unglücksnacht, hat geantwortet. Sie rät in ein Krankenhaus zu gehen und Sarahs Krankenakte dort anzufordern. Außerdem hat eine Mitarbeiterin vom RFDS ebenfalls reagiert. Diese bietet an ein Schreiben aufzusetzen, dessen Inhalt die Notwendigkeit des Flugs nach Port Hedland belegen würde. Sarah antwortet sofort und bittet um ein solches Schriftstück. Wir sind daraufhin guter Dinge, dass dieses leidige Thema bald abgeschlossen werden kann.  Draußen ist es zum Glück angenehmer, als wir es erwartet hatten. Beim Frühstück genießen wir die übliche Gesellschaft hunderter Fliegen, doch es ist gerade noch auszuhalten. Trotzdem lassen wir uns nicht zu viel Zeit und sehen zu, dass wir schnellstmöglich hier wegko...

28.04., Mittwoch: Ingomar North Rest Area - Der Schwamm ist Frischkäse

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Ab 4 Uhr wurde es so richtig kalt heute Nacht. Besonders am Kopf und an den Beinen frieren wir bitterlich. Als um viertel vor sieben der Wecker klingelt, haben wir dementsprechend wenig Lust aufzustehen. Erst eine halbe Stunde später wagen wir uns unter den Decken hervor. Erst einmal draußen angekommen, ist es zum Glück nicht ganz so schlimm. Beim Frühstück müssen wir feststellen, dass eines der Eier zerbrochen ist und auch schon ordentlich riecht. Ansonsten läuft alles ganz normal.      Um uns herum fahren alle anderen Camper nach und nach ab. Wir sind bald fast allein, wenn man von Menschen spricht. Die Anzahl an Fliegen um uns herum steigt dadurch exponentiell. Besser wir verschwinden ebenfalls so schnell es geht. Gegen kurz nach neun sind wir unterwegs.  In Kulgera, dem letzten Fleckchen Zivilisation vor der Grenze zwischen dem NT und South Australia, legen wir unsere erste Pause ein. Neben etwas Erholung wollen wir endlich wissen, was es Neues von der Versicheru...

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