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21.04., Mittwoch: Boab Tree Rest Area - Die Abenteuer werden nicht kleiner

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Rückblickend können wir beide es nicht genau benennen, warum wir mitten in der Nacht mehr oder weniger gleichzeitig aufgewacht sind. Es muss eine Art sechster Sinn gewesen sein, der uns beide aus dem Schlaf gerissen hat. Wie auch immer, sind wir darüber sehr froh.  Es ist kurz vor halb zwei Uhr in der Nacht, als wir aufschrecken. Trotz unserer verschlafenen Augen erkennen wir sofort, dass das Feuer deutlich näher gekommen ist. Bedrohlich nah, um genau zu sein. Die Flammen lodern keine fünfzig Meter von uns entfernt. Zunächst weigern wir uns direkt in Panik zu verfallen. Doch jetzt, wo wir schon einmal wach sind, merkt Sarah, dass sie durchaus mal pinkeln gehen könnte. Cecil macht mit. Eine gute Gelegenheit, um zu schauen, ob die Straße uns tatsächlich vor dem Brand schützen würde. Mittlerweile haben wir da bedenken.  Bisher sah es lediglich so aus, als müsste das Feuer die Straße kreuzen. An der Kreuzung angekommen, müssen wir feststellen, dass wir den Straßenverlauf völlig fa...

01.04., Donnerstag: Albert Tognolini Rest Area - Zurück in der Wildnis

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Bevor der Wecker Alarm schlägt, werden wir von der Sonne geweckt. Die Nacht über haben wir erstaunlich gut geschlafen. Dementsprechend geht es uns heute schon etwas besser. Natürlich sind die Ereignisse der vergangenen Tage noch nicht vergessen. Doch wir können wieder einigermaßen frohen Mutes nach Vorne blicken. Das Frühstück genießen wir in aller Ruhe. Anschließend geraten wir beim Einpacken des Zeltes das erste Mal für heute ordentlich ins Schwitzen. Es wird wohl wieder ein sehr heißer Tag. Um kurz nach neun gehen wir duschen.      Danach zieht es uns wieder auf die Straße. Dem schlechten Erlebnis zum Trotz haben wir entschieden in den Karijini NP zurückzukehren. Es gibt dort noch so viel zu sehen. Und dieses Mal kommen wir vorbereitet.  In der Apotheke besorgen wir eine spezielle Kompresse, die nach einem Schlangenbiss angelegt wird. Stolze 15$ kostet das Teil, doch wir wissen, wie wertvoll es im Notfall sein kann. Bei Kmart kauft sich Sarah eine lange und luftig...

30.03., Dienstag: Karijini Toll Assembly Area - Zwei Gesichter der Natur

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Um halb sechs reißt uns der Wecker aus der Tiefschlafphase. Kurz meinen wir Regen auf dem Zeltdach zu hören, doch zum Glück ist es nur der Wind. Draußen herrscht noch totale Finsternis. Erst während wir das Zelt zusammenbauen und uns bereit für die Abfahrt machen, beginnt es zu dämmern. Im Gegensatz zu gestern sind heute bereits früh ein paar Fliegen unterwegs. Wir lassen uns davon allerdings nicht groß stören. Um zehn nach sechs verlassen wir den Platz und liegen damit perfekt im Zeitplan.  Im gleißenden Gegenlicht der aufgehenden Sonne essen wir unsere vorbereiteten Sandwiches während der Fahrt. Um kurz nach halb sieben erreichen wir den Parkplatz am Fuße des Mount Bruce. Zähneputzen, eincremen, Rucksack packen, Wanderschuhe anziehen und los. Die Uhr zeigt 07:05 Uhr als wir den ersten Kilometer angehen. Noch geht es seicht bergauf, doch Sarah hat trotzdem ihre Mühen. Immerhin trägt sie vier Liter Wasser im Rucksack. Normalerweise hat lediglich Cecil einen Rucksack und dementsprec...

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