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03.06., Mittwoch: Hallsville - Öffnung des Friseur-Salons

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Ausnahmsweise gibt es heute mal keinen Regen während wir frühstücken. Dazu ist es nicht mal kalt draußen. Ganz in Ruhe und ohne zu frieren, können wir so unser Frühstück genießen. Im Anschluss überlegen wir, was wir mit dem heutigen Tag anfangen wollen. Wir einigen uns darauf morgen zum Wandern in den Oxley Wild Rivers NP zu fahren. Übermorgen, am Freitag, soll das Wetter zwar besser werden, doch wir befürchten einen Besucher-Ansturm. Es ist wieder erlaubt zum puren Vergnügen zu reisen und so wird es sicherlich auch einige Camper und Wanderer am Wochenende in die Nationalparks ziehen.  Der Park ist etwa 2 Autostunden von uns entfernt. Um trotzdem genug Zeit fürs Wandern und am Abend fürs Grillen zu haben, bereiten wir essenstechnisch alles soweit es geht bereits heute vor. Am Morgen unser Frühstück in Form von Sandwiches während der Autofahrt zu uns zu nehmen, hat sich bereits bei unserem letzten Ausflug zum Mount Kaputar bewährtAber. Das wollen wir unbedingt wieder machen....

02.06., Dienstag: Hallsville - Shopping-Wahn

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Kurz bevor wir aufstehen wollen, setzt Regen ein. Dazu soll es heute der kälteste Tag seit langem werden. Wir bleiben daher einfach noch eine Weile liegen, ohne auch nur einen Finger unter der Decke hervorzustrecken. Aus ganz natürlichen, wenn auch hier oben im Dachzelt oft sehr nervigen, Umständen müssen wir unser Refugium jedoch bald darauf verlassen. Die Blase drückt langsam etwas zu doll. Noch bevor wir mit dem Frühstück beginnen, hört es auf zu regnen. Trotzdem bauen wir sicherheitshalber alles unter dem kleinen Vorzelt der Leiter auf. Anschließend bereiten wir unsere Fahrt in die Stadt vor. Gegen halb 11 Uhr sind wir unterwegs nach Tamworth. Nach einer vielversprechenden Internet-Recherche am Vortag hinsichtlich eines Haar-Trimmers, steuern wir zu aller erst “Target” an. Schon oft haben wir den roten Schriftzug und das an eine Zielscheibe erinnernde Logo gesehen, doch noch nie waren wir in einer der Filialen. Abgesehen von der Aussicht endlich die lange Matte loszuwerden, ...

01.06., Montag: Hallsville - Gegen den Wind

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Früh am Morgen regnet es erneut. Wir hoffen, dass das Imprägnierzeug schon getrocknet ist und nicht gleich wieder abgewaschen wird. Eigentlich soll es 24 h einwirken, bevor man es Wasser aussetzt. Tja, das konnten wir leider nicht beeinflussen. Im besten Fall zeigt es bereits Wirkung. Doch von außen entdecken wir direkt einige offensichtlich durchgeweichte Stellen und auch der Anstrich an sich hat sichtbare Spuren hinterlassen. Im Allgemeinen daher zunächst etwas enttäuschend. Hoffentlich wird das noch besser, wenn es vernünftig getrocknet ist. Nach dem Frühstück macht sich Sarah daran einen Schal für Roo und Hermann zu stricken. Die gelingen in Windeseile und sehen super süß aus. Wir stehen bereits für ein Familien-Foto mit Schals bereit, da fällt Cecil auf das Mini-Roo noch keinen Schal hat. Das lässt Sarah so nicht zu und strickt in wenigen Minuten auch noch einen kleinen Schal für unseren Joey.              Nachdem wir gestern uns...

31.05., Sonntag: Hallsville - Ein unerwartet wasserdichter Plan

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Nach einer recht kurzen Nacht brauchen wir heute etwas länger, um in die Gänge zu kommen. Während der zweiten Tasse Tee&Kaffee wird wie immer gelesen und gestrickt. Sarah strickt aus ihrem Übungsstück von gestern spontan einen Schal für Roo. (Der ist im Endeffekt zu groß und wird dann bald Hermanns ;)). Nach dem Frühstück können wir uns aufraffen und wollen das Zelt imprägnieren. Wie aufs Stichwort kommt Wendy mit einer riesigen Leiter, die stark an einen Sprungturm im Schwimmbad erinnert, zu uns.  Hätten wir im Vorfeld geahnt, wie anstrengend es ist so ein Dachzelt zu imprägnieren, hätten wir vergleichen. In unserem Fall aber ein sehr verwinkeltes Zimmer mit Wänden die nachgeben. Es ist ein wahrer Knochenjob und macht absolut keinen Spaß. Wir sind danach so platt, dass wir nicht mehr, wie ursprünglich geplant, laufen gehen. Stattdessen chillen wir ein wenig. Die Sonne erweist sich allerdings als äußerst unbeständig. Immer wieder sind wir damit beschäftigt eine ...

30.05., Samstag: Hallsville - Farmers Curse or Friend?

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Nach einer erholsamen Nacht starten wir gemütlich in den Tag. Sogar die Sonne scheint bereits schwach. Das wird sicher ein guter Tag. Nach dem Frühstück verbringen wir den frühen Vormittag hauptsächlich damit die Enten zu beobachten. Das ist heute besonders unterhaltsam. Zuerst wird der Teich gegen zwei fremde Enten-Pärchen verteidigt. Dann fliegen die Eltern plötzlich davon. Die kleinen bleiben allein am Ufer zurück, scheinen aber recht entspannt. So entspannt, dass Sarah mit der Kamera im Anschlag bis auf wenige Meter herankommt. Nur knappe zwei Meter steht sie vor den Kleinen. Doch nach nur einem Schritt weiter ergreifen sie dann plötzlich die Flucht ins Wasser. Kurz darauf kommen auch die Rabeneltern zurück. Sarahs Schal wird auch fertig :) Wieder stattet uns Russel einen Besuch ab. Gestern hatten wir ihm zugesichert beim Abbau eines Zaunes auf einem Grundstück in der Nachbarschaft zu helfen. Das muss allerdings warten. Er hat einen Anruf bekommen, dass die Teile für d...

29.05., Freitag: Hallsville - Koby als Wäscheständer

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Trotz eines nassen Bettes haben wir erstaunlich gut geschlafen. Draußen erwartet uns ein ähnliches Klima, wie in unserem Zelt. Es ist nass und kalt. Nach dem Frühstück wird es zum Glück etwas freundlicher. Nachdem wir unsere Sachen, die wir gestern am Zaun zurückgelassen haben, wieder eingeräumt haben, strickt Sarah und Cecil reinigt die Kühlbox.  Russel kommt vorbei und bringt uns 12 frische Eier mit. Die Hühner hier produzieren anscheinend ganz gut. Wir erzählen ihm kurz von unserem Ausflug zum Mount Kaputar und das Dilemma mit unserem nassen Zelt. Ein Patentrezept dagegen kennt er auch nicht. Wir sollten es aber nochmal mit Imprägnieren versuchen. Nicht das Spray, sondern das Zeug zum Aufpinseln. Er verspricht sich für uns mal bei den Campingläden in Tamworth nach etwas geeignetem zu informieren. Wendy ist mittlerweile dazugekommen und empfiehlt uns dazu einen Matratzenschutz aus Plastik. Bei Spotlight gibt es die zufällig gerade im Angebot. Wenn wir das nächste Mal zum E...

28.05., Donnerstag: Hallsville - Mount Kaputar NP

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Draußen ist es noch dunkel, als unser Wecker um 10 nach 6 klingelt. Trotzdem schaffen wir es, nach einigen Zweifeln an unserem Verstand, den Wecker so früh gestellt zu haben, aus dem Bett. Auf dem Rückweg vom Zähneputzen treffen wir auf Russel. Als erfahrener Trucker kennt er eine sehr schöne Strecke zum Nationalpark, die dazu sogar noch ein gutes Stück kürzer sein soll. Ab und zu geht es wohl über recht schroffe Pisten, doch selbst mit dem Truck nimmt Russel diese Route, da sie schlicht kürzer ist. Das klingt verlockend.  Es folgt eine minutenlange Wegbeschreibung. Teilweise würde die Straße in obskuren, fast rechtwinkligen Kurven verlaufen. Das komme daher, dass die Straße angelegt wurde, nachdem das Land verkauft wurde. So müsse man sich heute teilweise im Zickzack durch das vermachte Ackerland bewegen. Ab und zu soll es den Anschein machen, als würde man direkt in ein Bergbaugebiet fahren. Aber keine Angst, das würde täuschen, versichert uns Russel. Zum besseren Verständnis ...

27.05., Mittwoch: Hallsville - Links Abbiegen verboten

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Wir sind spät dran. Wir wollten eigentlich früh los und zum Mount Kaputar und die pinken Nacktschnecken finden. Ausgerechnet heute kommt Russel am Morgen vorbei. So viel zu seinem sechsten Sinn. So richtig verstehen wir nicht, was er uns da anbietet, aber anscheinend hat er die Tage etwas zutun bei dem wir helfen können. Natürlich helfen wir gerne! Nur nicht heute… Wir erzählen ihm von unserem Ziel und Russel weiß sofort mit ein paar Geheimtipps aufzuwarten. Ob wir eine vernünftige Karte haben, will er wissen. Cecil zeigt ihm die Karten der Reiseführer, aber kann ihn damit nicht überzeugen. Kurzerhand leiht er uns ein “Map-Book” und überzeugt uns zumindest dahingehend mal nach einem eigenen Ausschau zu halten.  Russel meint wir könnten dort in der Nähe auch campen. Wir sind uns dessen aber nicht so sicher. Da wir schon auf der Blacklist der Polizei stehen, wollen wir auch nichts riskieren und planen das ganze weiterhin als Tagesausflug. Gegen kurz nach 8 Uhr sind wir endlich...

26.05., Dienstag: Hallsville - Das Känguru an der Ecke

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Zugegeben haben wir für diesen Tag vergessen Stichpunkte zu notieren. Heute, fast einen Monat später, sitzen wir hunderte Kilometer von Hallsville entfernt und zermartern uns den Kopf, was wir wohl an diesem 26.05. angestellt haben. Um es kurz zu machen: nicht viel. Nach dem Frühstück gehen wir eine Runde Laufen. Wir schaffen 9,5 km. Dabei entdecken wir am Straßenrand einen ungewöhnlichen Beobachter: ein Känguru in einem der Vorgärten. Das steht da, in etwa so regungslos wie wir, und wir beäugen uns gegenseitig. Ob es hier als Haustier gehalten wird? Die Zäune ringsum könnte es in jedem Fall locker überspringen. Nach etwa 5 Minuten des Anstarrens, ohne Bewegung des Beuteltieres, machen wir uns wieder auf den Weg. Wir sind gespannt, ob es bei unserem nächsten Lauf noch immer dort steht.  Am Nachmittag bereiten wir Sandwiches für morgen vor. Wir planen eine Wanderung im Mount Kaputar National Park. Dieser liegt gute zwei Autostunden von Hallsville entfernt. Um nicht zu sehr ...

25.05., Montag: Hallsville - Eine Frage der Geduld

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Während wir frühstücken, kommt Russel vorbei. Er bringt neues Holz und endlich sind auch große Stücke dabei. Wenn Cecil das alles mit der Axt in verwertbare Stücke teilt, kann er Sport für heute abhaken. Das Wetter schlägt derweil Kapriolen. Zunächst ist alles in tiefstem Nebel versunken. Dann scheint es, als würde die Sonne sich einen Weg bahnen können. Kurz darauf verebben alle Bemühungen in dichten Wolken, die kurz darauf aufbrechen und dem Licht freie Bahn lassen. Von diesem Spektakel völlig überfordert, rennen wir zwei die ganze Zeit herum und positionieren die Solar-Panele so gut es geht zur Sonne.  Von alldem völlig unbeeindruckt watschelt die Enten-Familie weiterhin freudig über das Gelände. Nach Sarahs Frage, ob es denn keine Fernbedienung für die GoPro gebe, erinnert sich Cecil an die Handy-App. Entgegen früherer Versionen ist sie mittlerweile wirklich gut. Man kann damit die Kamera nicht nur fernsteuern, sondern auch Videos bearbeiten und aufs Hand...

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Epilog

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