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28.07., Dienstag: WW2 Airfield - Vorräte aufstocken in Mount Isa

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Nach dem Frühstück legen wir die verbleibenden 60 km nach Mount Isa zurück. Bereits von weitem gleicht die Stadt eher einer großen Mine. Noch immer wird hier rege Kupfer und Blei abgebaut. Als Erstes fällt einem wohl der, wie wir am Folgetag lernen werden, 270 m hohe Schornstein einer Anlage auf, den man bereits etliche Kilometer vor der Stadtgrenze am Horizont ausmachen kann. Unser Weg führt uns direkt ins i-Site bzw. das “Outback at Isa”, wie es dort heißt. Hier werden nicht nur bunte Flyer zur Verfügung gestellt. Neben einem Museum über die Minenarbeit, gibt es eine Erlebniswelt zum Thema der Fossilfunde in der Umgebung, ein großes Cafe und die von uns angestrebte Minen-Tour. Leider erfahren wir, dass die Tour für heute bereits ausgebucht ist. Morgen könnten wir uns für 13 Uhr eintragen. Doch zu der Zeit müssen wir bereits auf halbem Weg in den Boodjamulla NP sein, den wir Übermorgen erreichen wollen/müssen. Mit etwas Glück kann noch für heute noch eine Tour organisiert werden. Wir ...

27.07., Montag: Marry Kathleen Ghost Town - Radioactive

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Zum Aufstehen fehlt uns heute jeglicher Elan. Es dauert ewig bis wir uns aufraffen können. Zu unserer beider Überraschung gehen wir trotzdem wie geplant laufen. Doch während Sarah schon kurz nach dem Start glücklich über diese Entscheidung ist, kämpft Cecil von Beginn an gegen heftiges Seitenstechen. Immerhin schaffen wir am Ende 7 km. Nach der langen Pause und wenig motiviert, keine schlechte Performance. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, aber auch ein wenig um es danach für heute hinter uns zu haben, machen wir direkt im Anschluss noch die tägliche Plank-Challenge. Nachdem wir so schlecht aus dem Bett kamen und trotzdem noch recht lange Sport gemacht haben, wurde im Anschluss unser Frühstück durch heftigen Wind sabotiert. Es dauert alles eine gute Weile länger, obwohl wir versuchen die Gasflamme so gut es geht abzuschirmen. Erst gegen halb 11 Uhr sind wir auf dem Weg nach Julia's Creek. In dem kleinen Örtchen halten wir einzig für die kostenlose Dusche, die uns hier laut Campe...

26.07., Sonntag: Punchbowl Waterhole - Rennende Tiere

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Wir werden von herrlichem Wetter begrüßt. Kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen. Das wird uns das Leben durch nochmals höhere Temperaturen wohl noch schwerer machen. Doch für einen kleinen Flug und schöne Aufnahmen mit der Drohne sind die Bedingungen perfekt. Bei den Duschen an einer Rest-Area in Hughenden, auf die wir uns so gefreut haben, sind keine Türen eingebaut. Wir entscheiden, dass wir es doch noch nicht so nötig haben und fahren weiter. Mittels Wiki-Camps finden wir einen Platz kurz vor Julia's Creek. Was auf der Karte nur nach einem kleinen Abstecher aussah, entpuppt sich als eine Fahrt von 30 km über eine Gravelroad. Lärm vom Highway müssen wir definitiv nicht fürchten. Während wir die einsame Staubpiste entlang fahren, treffen wir auf eine Gruppe Emus. Trotz starkem Wind kann Cecil nicht widerstehen und holt die Drohne heraus. Es gelingt eine schöne Szene der Emus, wie sie vor der Drohne reißaus nehmen.    Kurze Zeit später schrecken wir eine Herde Kühe auf, die dan...

25.07., Samstag: Bush Camp am Porcupine NP - Porcupine Gorge

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Was für eine Nacht. Die erste Nacht seit langem, in der Sarah ohne lange Hose und Jacke schlafen konnte. Temperaturtechnisch geht es definitiv bergauf. Zum Frühstück genießen wir einen herrlichen Sonnenaufgang.      Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Porcupine Nationalpark. Hier gilt es die namensgebende Porcupine Gorge (dt. “Schlucht”) über zwei Wanderwege zu erkunden. Bereits gegen halb 10 brechen wir zu diesen auf. Der erste Lookout ist schnell erreicht und gibt uns einen guten Vorgeschmack. Man blickt über einen kleinen Teil der Schlucht, an deren Ende die “Pyramid” thront, eine Gesteinsformation, die wegen ihrer markanten Dreiecks-Form diesen Namen bekam. Tatsächlich ist der Vergleich mehr als gelungen.   Über sehr tiefe Stufen geht es etwas mehr als einen Kilometer hinunter in die Schlucht. Unten angekommen, stellt Sarah fest, dass sie ihren selbstgestrickten Objektivschutz auf dem Weg verloren hat. Sie geht noch ein gutes Stck zurück den Hang hinauf, do...

24.07., Freitag: Bush Camp am Porcupine NP - Zurück im Outback

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Die Nacht war alles andere als geruhsam. Mindestens zwei LKWs haben die ganze Zeit über mit laufendem Motor nur ein paar Meter von uns entfernt gestanden. Da wir dadurch bereits vor dem Wecker wach liegen, geht auch das Aufstehen recht schnell. Schon um halb 9 sind wir wieder unterwegs.  Nachdem wir Torrens Creek erreicht haben, müssen wir enttäuscht feststellen, dass wir hier keinen Empfang haben. Der Plan war hier nach dem gestern bei Camper-Mate entdeckten Moorrinya NP und den Kooroorinya Falls zu googeln. Beides liegt kurz vor Hughenden, von wo aus es für uns nach Norden geht, zu einem Abstecher in den Porcupine NP. So fahren wir die rund 80 km auf gut Glück über eine teils harte und äußerst staubige Gravelroad.  Mitten im Outback gebietet uns das Navi plötzlich rechts abzubiegen. Tatsächlich stehen wir kurz darauf auf einem Feldweg vor einem Tor. Da weder Schilder es verbieten, noch ein Schloss an der Kette hängt, öffnen wir es und fahren durch. Wir vermuten jetzt im Moor...

23.07., Donnerstag: Roadside Rest Area (bei Torrens Creek) - Start der Plank-Challenge

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Ohne großen Zeitdruck starten wir sehr gemütlich in den Tag. Während Sarah nach dem Frühstück die Wäsche sortiert, macht Cecil den Abwasch. Abtrocknen und Einräumen erledigen wir im Anschluss gemeinsam. Man kann sagen, dass wir mittlerweile ein gut eingespieltes Team sind. Auch wenn ohne fließendes Wasser und mit begrenztem Platz alles etwas aufwendiger ist, haben wir uns langsam arrangiert.  Nachdem wir das kleine Chaos geordnet haben, welches unserem Tag auf Magnetic Island und dem gestrigen Regentag geschuldet ist, setzen wir unsern Weg in Richtung Westen fort.  In Charters Towers legen wir den fast schon obligatorischen Zwischenstopp bei McDonalds ein, um das Wlan dort zu nutzen. Neben etlichen Offline-Karten laden wir weitere Musik bei Spotify herunter und Sarah postet die nächsten Tage in diesem Blog. Kurz halten wir im Anschluss beim i-Site. Schon beim Betreten werden wir von einem übermotivierten Mitarbeiter angesprochen. Dem Namen (Axel) und seiner guten Deutschkenntn...

22.07., Mittwoch: Reid River Rest Area - Jahrestag

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Zum Frühstück gibt es endlich wieder Rührei. Nach immerhin einem Tag Pause. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier… Im Anschluss bereiten wir alles für den Waschtag vor. Wir beide wechseln nochmal komplett unsere Anziehsachen und ziehen das Bettzeug ab. Währenddessen bieten uns drei deutsche Touristinnen den perfekten Stoff zum Lästern. Erst gestern am späten Abend angekommen, haben sie so dicht zwischen zwei Campern geparkt, dass es jedem normalen Menschen unangenehm gewesen wäre. Dazu sind sie jetzt am Morgen sehr laut. Seltsam ist auch, dass sie zwar ein Penthouse haben, doch es nicht mal ausgefahren haben. Stattdessen haben sie lieber im Auto geschlafen. Da es das gleiche Gefährt ist, was wir auf unserer letzten Reise gemietet haben, wissen wir, dass dieses Penthouse einen nicht unerheblichen Preisaufschlag kostet. Zu guter Letzt stellen wir fest, dass sie auch noch ewig mit Schminken und Aufbretzeln verbringen. Wir sind fassungslos. Zum Glück haben wir eigene Probleme ;)  Wir fahr...

21.07., Dienstag: Bluewater Park Rest Area - Magnetic Island

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Wenn man bereits um 5 Uhr morgens aufstehen muss, geht das im Grunde gegen die Natur des Menschen. Draußen ist es noch so dunkel, dass jede Faser deine Körpers dir zu sagen scheint: “Es ist noch Nacht. Du musst noch nicht aufstehen. Schlaf noch ein wenig.” Doch wenn man einen guten Grund für dieses atypische Verhalten hat, fällt es nicht so schwer. Selbst das Einpacken des Zeltes klappt erstaunlich gut. Das “nächtliche” Zuklappen unserer Autotüren erfreut sicherlich unsere Nachbarn. Wir versuchen es in einem erträglichen Rahmen zu halten. Nach ein wenig Verwirrung, ausgehend vom Navi, und kleiner Diskussion auf dem Parkplatz über den Verlauf der Sonne (wichtig für die optimale Positionierung von Koby, um maximale Solar-Power zu kriegen), sind wir um Punkt 6 Uhr am Fährterminal. Das Parken direkt am Hafen kostet uns zwar 8$, doch immerhin ist der Platz bewacht. Ein gutes Gefühl, wenn man den Großteil seines Hab und Guts im Auto zurücklässt.  Nachdem wir pünktlich um 06:15 Uhr abgele...

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