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24.03., Dienstag: Grampian-NP - Innenausbau des Autos

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Es ist mal wieder so weit: Wir müssen einkaufen. Leider hat sich die Situation nicht gebessert. Wir kriegen trotzdem ein paar Nudeln und Sauce, wenn auch nur die ziemlich teuren Varianten. Regale bei Toilettenpapier und Nudeln/Soße Anschließend parken wir vor einem McDonald's und zapfen das dortige Wlan an. Hauptanliegen: Warum haben wir noch nichts von der Verkehrsbehörde bezüglich unseres Autokaufs gehört. Online erhalten wir keine neuen Informationen. Wir entscheiden noch etwas abzuwarten und wollen zur Not bei der Behörde anrufen. Im Baumarkt wollen wir die nicht verwendeten Winkel zurückgeben. Auf dem Parkplatz schlägt Sarah vor, auch gleich die Bretter für unseren Innenausbau zu kaufen. Gesagt getan. Wir suchen uns ein ausreichend großes Brett aus und lassen es nach unseren Wünschen zuschneiden. Wir machen uns auf den Weg zum Green Hill Lake Campingplatz. Diesen haben wir ausgewählt, da es dort kostenlose, heiße Duschen geben soll. Nach zwei Stunden Fahrt ste...

23.03., Montag: Greater Bendigo NP - Montage der Markise

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Die Nacht und der folgende Morgen ist ziemlich kalt. Umso erfreulicher, dass das Zusammenpacken des Zeltes schon viel besser und damit schneller läuft. So langsam kriegen wir den Dreh raus. In Wangaratta, der Stadt in der Nähe, besorgen wir im Baumarkt andere Winkel für die Markise. Leider finden wir die außerdem benötigten Bolzen mit quadratische Kopf nicht. Also doch wieder zu SuperCheapAuto. Für läppische 26 $ (ca. 13 €) erhalten wir ein Viererpack, der benötigten Teile. Rund 2 ½ Stunden später erreichen wir unseren heutigen Schlafplatz im Greater Bendigo National Park. Mit viel Mühe und Geduld kriegen wir die Markise angebaut. Allerdings ohne die neu gekauften Winkel zu verwenden. Diese passen zwar perfekt, aber die Bolzen sind dafür widerum zu klein.  Dann gilt es nur noch Nudeln mit Würstchen für heute und die nächsten Tage zu kochen.

22.03., Sonntag: Warby-Ovens-NP - Unsere erste Wanderung

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Zum Sonnenaufgang klingelt der Wecker. Noch ganz verschlafen schauen wir auf die nah gelegende Wiese und entdecken bereits die ersten Kängurus. Da fällt das Aufstehen schon leichter. Am Ende zählen wir bis zu 30 Kängurus, die in kleineren Gruppen grasen. Beim Frühstücken haben wir somit eine herrliche Aussicht. Anschließend starten wir unsere erste Wanderung. Es geht größtenteils durch den Wald, ohne viel Steigungen oder ähnliches. Leider zeigt sich uns die Tierwelt genauso unaufgeregt. Bis auf ein paar kleine Lizards, Raupen und Schmetterlinge ist nicht viel zu entdecken. Einmal sehen wir einen Tross von etwa zehn Kängurus durch den Wald hüpfen.  Die Flora bietet mit den bizarren Grass-Trees teils eindrucksvolle Fotomotive. Die anfänglich wie ein Büschel Gras aussehenden, palmenähnlichen Bäume, erheben sich mit zunehmendem Alter bis zu 3 Meter in die Höhe und entwickeln einen ebenso meterhohen Blütenstiel. Die ragen teils kerzengerade in die Höhe, andere sch...

21.03., Samstag: Warby-Ovens-NP - Nächstenliebe in Zeiten der Krise

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Zu aller erst: die mittels Unterlage “gepimpte” Matratze ist goldwert. Es war die erholsame Nacht seit langem. Kurz darauf folgt allerdings eine ungefähr zweistündige Tirade, während der wir versuchen Koby so umzupacken, dass alles vernünftig passt. Inklusive dem etwa 1 qm-großem Solarpanel.  Kurz vor unserer Abfahrt kommen wir mit den Nachbarn ins Gespräch. Natürlich ist der Corona-Virus und die damit einhergehenden Hamsterkäufe das Thema. Als sie von unseren Reiseplänen erfahren und der leichten Angst unser Hauptnahrungsmittel, Nudeln, nicht mehr kaufen zu können, schenken sie uns spontan eine Packung Nudeln und fünf Tomaten aus eigenem Anbau. Eine schöne Erfahrung! Zu 12 Uhr machen wir uns endlich auf den Weg. Wieder geht es auf die M31. Tempomat auf die erlaubten 110 Km/h und immer gerade aus. Das macht nicht nur müde, sondern auch hungrig. Da kommt ein McDonald's in 2 km doch gerade recht. Cecil regt an einen kleinen Cheeseburger zu essen. Am Ende wird es ein mittlerer ...

20.03., Freitag: Binalong - Abschied vom Kangaroo Valley

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Nach dem obligatorischen Frühstück und dem Abwasch, entscheiden wir uns bereits heute die Zelte in Kangaroo Valley abzubrechen. Bereits gestern konnten wir beobachten, wie sich der Platz kontinuierlich füllt. Das Wochenende steht vor der Tür. Um unsere schönen Erinnerungen an die letzten Tage nicht zu trüben, ergreifen wir also vorsorglich die Flucht. Das Dachzelt einklappen und alles zusammenpacken dauert etwas länger als gedacht. Gegen 11 Uhr geht es dann los. An der Küste entlang wäre es zwar schöner, aber um Zeit zu sparen wählen wir die Inlandsroute in Richtung Melbourne. In Goulburn halten wir bei Supercheap Auto. Mal wieder… Wir wollen ein Sonnensegel kaufen, doch die für unser Auto passende Größe ist hier ausverkauft. Doch unser anderes Problem, die Kühlbox bei längeren Standzeiten mit Strom zu versorgen, können wir lösen. Wir kaufen ein 160 Watt Solar-Panel. Da es nicht faltbar ist, nimmt es recht viel Platz weg, dafür ist es mit ca. 140 € aber recht günstig. Die Pols...

18.03./19.03., Mittwoch/Donnerstag: Kangaroo Valley - Entspanntes Camper-Leben

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Bei herrlichem Wetter genießen wir das Camper-Leben in vollen Zügen. Im Verlauf des Tages gilt es lediglich immer wieder in den Schatten von Koby zu rücken. Es muss dringend ein geeigneter Sonnenschutz her. Cecil holt zum ersten Mal die Ukulele raus und übt ein wenig. Währenddessen versucht Sarah ihre Fotos von der Kamera aufs Tablet zu übertragen, was sich schwerer gestaltet als gedacht. Viele Versuche später finden wir eine Lösung und können euch somit auch visuell an unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Ansonsten verbringen wir die Tage mit Recherche für unsere weitere Route, rätseln, lesen, Tagebuch schreiben und natürlich immer wieder nach Wombats und Kängurus Ausschau halten. Highlight: Der Baby-Wombat ist wieder da. Dieses Mal direkt vor unserer Hütte.

17.03., Dienstag: Kangaroo Valley - Känguru-Kampf im Morgengrauen

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In der Nacht werden wir häufig wach und draußen klingt es wieder nach Wombat-Vorspiel. Um 07:15 Uhr machen wir unser Fenster auf und beobachten Kängurus direkt vom Bett aus. Keine fünf Meter von uns entfernt sehen wir sogar unseren ersten Känguru-Kampf. Nach zwei “Runden” springen sie etwas weiter auf die Wiese. Durch den morgendlichen Nebel können wir das weitere Geschehen nur schlecht beobachten. Deshalb ziehen wir uns schnell an und gehen raus. Doch in diesem Moment ist der Kampf vorbei und zu unserem Erstaunen springt das große Alpha-Känguru weg. Wurde es etwa besiegt? Einer der Streithähne springt nur noch sehr unrund und wir sehen, dass der eine Fuß etwas dick ist. Auf diesem kann er nicht mehr richtig aufsetzen. Uns zerreißt fast das Herz. Wir hoffen, dass es nicht zu schlimm ist.  Nach dem Frühstück packen wir zum ersten Mal das Zelt zusammen. Es scheint im ersten Moment viel zu dick, um den Schutz darüber zu stülpen, deshalb ziehen wir die Kissen heraus. Dann v...

16.03., Montag: Kangaroo Valley - Das Paarungsritual der Wombats

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Die Nacht regnet es erneut durch. Wir hoffen, dass sich hier kein Muster entwickelt: ein Tag Regen, ein Tag Sonne. Frühstück gibt es daher wieder unter dem Zelt und anschließend schlagen wir die Zeit tot. Gegen 14 Uhr hört es zu unserer Erleichterung endlich auf. Immerhin sind wir nicht zum Lesen und Gameboy spielen hergekommen.  Den restlichen Tag können wir draußen verbringen. Erneut kommen die Kängurus ziemlich früh vorbei. Dem vermeintlichen Alpha-Känguru (riesengroß und muskelbepackte Arme) nähern wir uns bis auf wenige Meter und wir bekommen tolle Fotos und Videos. Das Alpha-Känguru Es ist bereits der fünfte Tag im Kangaroo Valley und wir gehen sicherheitshalber durch wie lange unsere Vorräte noch reichen. Wir können uns schon vorstellen noch ein paar weitere Tage hier zu verbringen. Da das Frühstück langsam knapp wird, planen wir an einem Tag mit gutem Wetter einkaufen zu fahren. Immerhin müssen wir dazu das Dachzeit einpacken. Am Abend findet ein für uns typ...

15.03., Sonntag: Kangaroo Valley - Einsatz der Camper-Dusche

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Die Nacht ist zum Glück deutlich ruhiger, als die vorherige. Zudem regnet es nicht. Wir können daher ganz in Ruhe frühstücken. Wir entscheiden, dass heute ein guter Tag zum Duschen ist. Es gilt also die Camper Dusche zu befüllen und in der Sonne aufzuwärmen. Die Franzosen reißen bereits wieder ab und wir nutzen die Gelegenheit ihren Platz zu besetzen. So wird uns niemand mehr die Sicht auf die Kängurus blockieren.  Da wir nicht einschätzen können wie umständlich es wird das Zelt einzupacken, wollen wir das kurze Stück so riskieren. Wird schon gut gehen. Wir ziehen lediglich die Leiter halb ein und los gehts. Sarah stützt das Dachzelt mit Hilfe der Leiter und Cecil steuert Koby ganz vorsichtig zum Zielort. Alles geht gut und wir sind zufrieden mit unserem Entschluss. Jetzt werden wir den Kängurus noch näher sein. Sarah macht, wie vorgenommen, Sport und Yoga. Anschließend suchen wir einen geeigneten Platz, um die Dusche aufzuhängen. Am Ende steht Cecil auf der Trittle...

14.03., Samstag: Kangaroo Valley - Regentag = Chilltag

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In der Nacht fängt es heftig an zu winden. Wir werden wach, weil der Regenschutz vom Zelt flattert und dabei lautstark gegen die Zeltwand schlägt. Als es dann auch noch in unregelmäßigen Abständen stark regnet, ist ein erholsamer Schlaf nicht mehr möglich. Gegen 07:30 Uhr geben wir uns geschlagen und stehen auf. Als es für einen kurzen Moment aufhört zu regnen, machen wir uns schnell Tee und Kaffee. Dann setzt bereits erneut der Regen ein. Zum Trinken und Joghurt essen, setzen wir uns unter den kleinen Fleck Erde, der vom Dachzelt geschützt wird. Mehr ist draußen aber erstmal nicht möglich. Neben dem Regen lädt die Temperatur ebenso wenig zum Verweilen ein. Bleibt uns nur wieder ins Bett unter die kuscheligen Decken zu gehen.  Während draußen weiter teils kräftige Regengüsse herunterkommen, liegen wir also dick eingepackt oben im Zelt. Cecil spielt Gameboy und Sarah döst ein wenig. Lediglich für einen Gang zur Toilette müssen wir unser Refugium verlassen.  Nachdem wir e...

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