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19.01., Dienstag: Woogenilup North Rest Area - Stufen bis zum Horizont

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Wie vermutet, startet die Roadtrain, die gestern zu später Stunde neben uns geparkt hat, gegen halb fünf den Motor. Kurz darauf rollt er auch schon los. Da Sarah mit Ohropax schläft, bekommt davon aber nur Cecil etwas mit. Der ist daraufhin wach und das noch vor dem Wecker. Zum Glück aber nicht viel zu früh und kurz darauf kann er daher guten Gewissens Sarah aufwecken. Als erstes packen wir das Zelt ein. Wir befinden uns bereits im Nationalpark und das Campen ist hier höchstwahrscheinlich untersagt. Es gilt daher schnellstmöglich unsere Spuren zu verwischen. Sollte jetzt ein Ranger vorbeikommen, erwischt er uns höchstens beim Frühstücken. Das ist legal. Nach einer milden Nacht startet auch der Tag mit warmen Temperaturen. Spätestens nachdem der Reißverschluss der Zeltplane wieder einmal etwas mehr rumgezickt hat, ist uns so richtig warm und wir wechseln in kurze Sachen und Flipflops. Doch es ist stark bewölkt. Eigentlich waren für heute die Besteigung des Mt Hassel und des Toolbrunup g...

18.01., Montag: Parkplatz im Stirling Ranges NP - Mt Magog & Talyubelup

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Der Tag empfängt uns mit einer recht frischen Temperatur und einer leichten Brise, doch wir sind trotzdem frohen Mutes und kommen gut aus dem Bett. Während das Wasser für unsere Heißgetränke aufkocht, checkt Cecil den Ölstand von Koby. Der 10k-Check ist mittlerweile überfällig, doch weiterhin sieht alles gut aus. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und machen uns auf den Weg. Auf unserem Weg in den Stirling Ranges NP entdeckten wir unvermittelt eine Tankstelle in dem kleinen Örtchen Cranbrook. Ohne zu zögern, fahren wir ran und tanken auf. Es ist die Rettung in der Not. Ohne diesen Tankstopp hätten wir wohl nicht durch den Park fahren können, wie wir es geplant haben. Damit war der ganze Ärger von gestern, dass wir nicht in Mt Barker aufgetankt haben, völlig sinnlos. Aber auch das ist jetzt nicht mehr von Belang. Koby ist bereit für weitere Abenteuer und wir erst recht.  Über die asphaltierte Salt Lake Road, die tatsächlich von einer paar ansehnlichen Salzseen gesäumt wird, erre...

17.01., Sonntag: Munrillup Rest Area - Granite Skywalk

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Voller Vorfreude schaffen wir es heute gut aus dem Bett. Bereits gegen kurz nach sechs stehen wir unten und bereiten unser Frühstück zu. Zu der Zeit ist es noch recht frisch, doch spätestens als es daran geht das Zelt einzupacken wird uns warm. Das liegt natürlich auch wieder ein Stück weit daran, dass der Reißverschluss seine Macken auslebt. Gegen halb neun sind wir unterwegs und die Fahrt zum Porongurup NP gestaltet sich recht kurz.  Der Granite Skywalk soll eines der Highlights im Nationalpark sein. Über einen 2,2 km langen Wanderweg erklimmt man den 570 Meter hohen Castle Rock, auf dem eine Aussichtplattform errichtet wurde. Der Weg führt durchgehend steil bergauf. Viel steiler als erwartet. Noch dazu schlagen wir ein ordentliches Tempo an. Trotz der frühen Stunde sind wir nicht alleine hier und wir versuchen so viele Menschen wie möglich auf unserem Weg nach oben zu überholen. Mit etwas Glück können wir die Aussicht dann für einen kurzen Moment ungestört genießen. Eine riesige...

16.01., Samstag: Napier North Rest Area - Posten auf dem Parkplatz

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Wie immer haben wir für heute morgen zwei Wecker gestellt. Einen auf halb fünf und den zweiten zur Sicherheit auf kurz nach sechs. Seit gut 1 ½ Stunden sind wir jetzt dabei abwechselnd auf die Schlummertaste zu drücken. Natürlich fällt nach der kurzen Nacht besonders Cecil das Aufstehen schwer, doch auch Sarah hat gegen die Müdigkeit zu kämpfen. Während des Frühstücks beglückt uns der Nachbar damit elend lang seinen Motor laufen zu lassen. Wir haben keine Ahnung was das soll. Vielleicht lädt er damit eine Batterie. Es wäre wohl deutlich umweltschonender und weniger nervig, wenn er sich ein vernünftiges Solar-Setup zulegen würde. Seit wir den neuen Kühlschrank haben, der problemlos über unsere Panele versorgt wird, verurteilen wir die Camper noch mehr, die zur Stromerzeugung ihre Motoren laufen lassen. Oder noch schlimmer: einen Generator. Wir hatten eine durchaus schöne Zeit hier am Torbay Inlet, doch heute ist es endlich Zeit für uns weiterzuziehen. In Albany gilt es die Vorräte aufzu...

15.01., Freitag: Torbay Inlet Camp Area - Späße der Technik

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Halbwegs ausgeschlafen starten wir natürlich mit dem Frühstück in den Tag. Erneut nutzen wir die Gelegenheit und machen uns nach dem Abwasch eine zweite Tasse Tee und Kaffee. Cecil hat gestern den letzten Simon Beckett ausgelesen. Heute steht gleich der nächste Krimi an. “Days of Reckoning” ist von Jack Higgins und es handelt sich um ein echtes Buch und kein Ebook. Das ist im ersten Moment wirklich ungewohnt, aber auch irgendwie schön. Sarah hat das Buch bereits gelesen und war nicht sehr begeistert. Mal sehen, was Cecil am Ende sagt. Der Anfang ist zumindest nicht schlecht. Den frühen Vormittag verbringen wir mit wenig spannenden Sachen, die aber im Laufe eines Camping-Trips erledigt werden müssen. Zum Beispiel müssen wir unseren kleinen Wassertank herausholen, da der große leer ist. Da der kleine hinter der Kühlbox eingebaut ist, ist es immer eine kleine Aktion. Danach kümmern wir uns um Koby. Wir füllen ein wenig Motoröl und Kühlflüssigkeit nach. Cecil säubert auch noch grob den Luf...

14.01., Donnerstag: Torbay Inlet Camp Area - Copy, Paste, Fail

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Das Wetter in den Stirling Ranges, unserem nächsten Ziel, soll sich erst frühstens Sonntag wieder von einer besseren Seite zeigen. Bis dahin sind Wolken und Regen angesagt. Es fällt uns zwar schwer, doch wir haben daher entschlossen diese Phase hier im Camp auszusitzen. Während dieser kleinen Wanderpause wollen wir die Zeit nutzen, uns zu erholen und anderen Dingen nachzugehen. Mit dem Tagebuch hinken wir chronisch hinterher. Eine gute Gelegenheit daran zu arbeiten. Tage, an den wir keinen wirklichen Plan haben, tendieren dazu zunächst lang zu wirken. Immerhin müssen wir das Zelt nicht einpacken, keinen einzigen Kilometer fahren oder wandern. Wir lassen es daher gemütlich angehen, schlafen bis halb acht und gönnen uns nach dem Frühstück noch eine zweite Tasse Tee bzw. Kaffee und lesen. Sarah nimmt anschließend ihr Strickzeug zur Hand, während Cecil sich ans Backup der Festplatte zu setzen. Dabei wundert er sich ein bisschen. Manche Daten werden immer wieder kopiert, obwohl sie sich ber...

13.01., Mittwoch: Torbay Inlet Camp Area - Blowholes

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Für heute steht nicht viel auf dem Programm. Wir können es uns daher getrost leisten mal auszuschlafen. Gegen kurz nach 7 steigen wir aus dem Zelt. Hier und da scheint bereits ein wenig Sonnenlicht durch die Äste. Abgesehen davon ist es noch ziemlich frisch hier draußen. Ein Tasse Kaffee bzw. Tee schafft zunächst Abhilfe gegen die Kälte. Zum Frühstück gibt es anschließend Müsli. Die Milch dafür rühren wir aus Pulver an und aufgepeppt wird das Ganze mit Obst aus der Dose. Das schmeckt am Ende besser als es sich anhört. Bevor wir unseren Platz verlassen, fragt Cecil sicherheitshalber beim Camp-Host nach, ob eine Reservierung mit Tisch und Stühlen tatsächlich zulässig ist. Nachdem wir die entsprechende Bestätigung erhalten haben, machen wir uns auf den Weg nach Albany. Höchste Priorität und damit das erste Ziel sind die dortigen Duschen: kostenlos und heiß. Das ist eine seltene Kombination. Tatsächlich finden wir die Duschen und dazu sind sie relativ sauber. Bei den Herren sind die Kabine...

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