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24.06., Donnerstag: Waldrons Swamp Rest Area - Kaputtes Radlager

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Heute kommen wir deutlich besser aus dem Bett. Das liegt sicherlich auch daran, dass wir Koby um 10 Uhr in der Werkstatt in Batemans Bay abgeben müssen. Da können wir es uns nicht leisten zu verschlafen. Auch so ist der Zeitplan straff ausgelegt. Jeder Handgriff muss sitzen, um Verzögerungen zu vermeiden. Dabei liegt der Fokus natürlich besonders auf dem Zelt. Doch heute klappt alles. In einer ansehnlichen Choreografie tanzen wir förmlich um das Auto und verpacken das Zelt in unter zehn Minuten.  Um 08:45 Uhr sind wir abfahrbereit. Damit bleibt uns noch genug Zeit einen der Rucksäcke für den Tag zu packen. Natürlich landet darin mal wieder hauptsächlich Technik und Netzteile. Dann bereiten wir sogar noch ein Lunchpaket vor. Salami-Sticks, Käse, Cracker und Dips werden griffbereit verstaut. Wir hoffen zwar, Koby zur Mittagszeit schon wieder abholen zu können, sichern uns aber trotzdem lieber ab.  Bevor es losgeht prüfen wir noch sämtliche Lampen am Auto. Sollte eine davon defek...

23.06., Mittwoch: Waldrons Swamp Rest Area - Sind wir wirklich auf dem Gipfel?

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Wir kommen nur schwer aus dem Bett. Immer wieder drücken wir die Schlummertaste des Weckers. Erst gegen acht Uhr können wir uns aufraffen. Draußen ist es heute leider wieder bedeckt und bitterkalt.   Ohne weitere Verzögerungen ziehen wir Frühstück, Abwasch und Zelt einpacken durch. Bevor es losgehen kann, muss Cecil aber noch den Luftansaugtrakt reinigen. Die Vorarbeit dafür hat er bereits gestern geleistet. Es geht daher angenehm schnell. Jetzt noch die Sicherung der zentralen Computereinheit wieder rein und wir sind startklar. Immerhin leuchtet die “Check Engine” Lampe nicht direkt wieder auf. Vielleicht hat das ganze Reinigen endlich Wirkung gezeigt. Wir haben für heute spontan eine Besteigung des Mount Dromedar im Gulaga NP geplant. Von den Wanderungen, die man in der Umgebung machen kann, klang diese am vielversprechendsten. Das letzte Stück der Zufahrtsstraße ist einem Schild nach nur für Anwohner. Uns hält aber keiner auf und wir sparen so einen guten Kilometer, den wir anso...

22.06., Dienstag: Dr. William Loftus Park - Sonne, wir haben dich so vermisst

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Nur dank voller Montur und unseren Decken haben wir eine erneut sehr kalte Nacht überstanden. Trotzdem wollen wir zunächst nicht aufstehen. Außerhalb unseres kleinen Refugium ist es mit Sicherheit noch viel kälter. Eine gute Stunde schlummern wir daher noch, nachdem der Wecker um 06:30 Uhr geklingelt hat.  Draußen sind die Oberflächen mit einer dünnen Schicht aus Eis überzogen. Unser Gefühl hat uns offensichtlich nicht getäuscht. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt. Immerhin entdecken wir keine Wolke am Himmel. Schon bald sollte die Sonne hinter den Hügeln hervorkommen und uns etwas Wärme spenden.      Während des Frühstücks hat jedoch die Kälte weiterhin die Oberhand. Wir müssen mehrfach die Gaskartusche wechseln, um Rührei und Toast zu zubereiten.  Nach dem Frühstück erreichen uns die ersten Sonnenstrahlen. Das hilft direkt. Wir tauen langsam auf. Zudem bleiben wir ständig in Bewegung, um die Solarpanele optimal zu platzieren. Ausreichend aufgewärmt, sind...

21.06., Montag: Genoa Camp Park - Lustiges Solarpanelrücken

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Nur äußerst ungern verlassen wir den Schutz unserer wärmenden Decken. Die Nacht über war es extrem kalt. Auch jetzt am Morgen ist es nicht besser geworden. Wir sind bereits eine gute Weile wach. Schlafen fällt schwer, wenn man so stark friert. Doch plötzlich wird es hell im Zelt. Scheint draußen tatsächlich die Sonne? Wir riskieren einen Blick und tatsächlich erwartet uns draußen, abgesehen von den Temperaturen, herrliches Wetter: blauer Himmel und strahlender Sonnenschein.  Unten angekommen, bauen wir sofort die mobilen Solarpanele auf. Endlich bekommen wir etwas Strom.    Danach lassen wir uns von der Sonne wärmen und genießen unser Frühstück. Spontan entscheiden wir hier auf dem Platz die nächsten Posts im Blog zu veröffentlichen. Energie ist jetzt ausreichend vorhanden und unser mobiles Datenvolumen steckt das ebenfalls locker weg. Dafür bauen wir die Ladestation für den Laptop auf. Dann kann es losgehen. Sarah bereitet den Text und die Fotos vor. Cecil gibt den Video...

20.06., Sonntag: Genoa Camp Park - Gibt es ein erneutes Treffen mit einer Schlange?

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Es ist gespenstisch ruhig, als der Wecker am Morgen klingelt. Das vertraute Prasseln von Regen auf dem Zelt ist heute nicht zu hören. Wir haben dementsprechend gut geschlafen und starten munter in den Tag. Entspannt genießen wir das Frühstück mit Blick auf den Fluss. Sogar das Zusammenpacken und Zähneputzen können wir ganz in Ruhe erledigen. Wenig später sitzen wir im Auto und sind bereit abzufahren. Wir müssen nur noch klären, wo es hingehen soll.      Sarah blättert erneut unser Infomaterial durch. Cecil schaut in unseren Apps nach Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Es gibt einiges zu entdecken. Doch auf den zweiten Blick ist einiges aktuell für die Öffentlichkeit gesperrt. Entweder sind dafür Schäden eines Buschfeuers oder einer Flut verantwortlich. Nicht selten auch beide Naturkatastrophen kurz nacheinander. Unser Ziel heißt am Ende Genoa. Dort gibt es neben einem Wasserfall auch einen Hügel, von dem eine schöne Aussicht haben soll. Das klingt als könnten wir zwei Fl...

19.06., Samstag: Snowy River Road Side Rest Area 4 - Wie die Zeit vergeht

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Unser alter Bekannter, der Regen, begrüßt uns, als wir gegen kurz nach sieben aus dem Zelt kommen. Kein idealer Start in den Tag. Sarah wollte eigentlich gleich morgens Sport machen. Daraus wird jetzt wohl nichts. Doch tatsächlich wird uns wenig später Gnade erwiesen. Der Regen hört wieder auf. Sarah kann ihr Workout starten. Cecil nutzt die Zeit zum Lesen.    Nachdem wir Rührei gegessen haben, beginnt es wieder zu regnen. Wieder mal müssen wir uns auf dem engen Raum unter dem Zelt zusammenquetschen. Langsam sind wir davon ganz schön genervt. Cecil bekommt aufgrund der Situation besonders schlechte Laune. Zu seiner Verteidigung muss aber auch gesagt werden, dass er im Wind sitzt und deshalb trotz Dach ordentlich Regen abkriegt. Platz für zwei Stühle findet sich ebenso nicht. Er isst daher auch noch im Stehen. Es kann nur besser werden.  Beim Einpacken wird es auch im Innenraum von Koby nass. Sobald man eine Tür öffnet, regnet es hinein. Durch das ständige Öffnen und Schli...

18.06., Freitag: Log Crossing - Eis oder kein Eis

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Punkt 06:30 Uhr klingelt der Wecker. Im Grunde sind wir direkt wach, bleiben aber trotzdem noch kurz liegen. Sarah öffnet eine Rätsel-App und wir quizzen zusammen. Anschließend sichten wir ein weiteres Mal die Fotos, die wir auf Tasmanien aufgenommen haben. Langsam aber sicher steht die Auswahl der Motive für die nächste Postkarte.  Draußen ist es heute nicht zu kalt, aber es weht eine unangenehm starke Brise. Kurz nachdem wir mit dem Frühstück begonnen haben, kommt der Regen dazu. Wir flüchten unter das Zelt, werden aber trotzdem nass. Der Wind treibt die Tropfen horizontal über das Land. Unsere Laune droht zu kippen. Nicht nur das miese Wetter, auch die Aussicht auf die kommenden Tage, erfüllt uns nicht gerade mit Freude. Es gibt viel Organisatorisches zu klären. Das macht unter solchen Umständen natürlich noch weniger Spaß. Aber noch versuchen wir positiv zu bleiben.   Nachdem wir fertig sind und alles verstaut haben, hört der Regen auf. Da hat sich Petrus wieder mal einen ...

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Epilog

27.06., Sonntag: Termeil Forrest - Chill & Grill