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20.05., Donnerstag: Bakers Point Campground - Ein perfekter Tag

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Der Wecker, den wir auf fünf Uhr gestellt hatten, klingelt nicht. Sarah wacht eine Dreiviertelstunde später auf, da in diesem Moment die Schiffsmotoren lauter werden. Die Fähre ist kurz davor im Hafen von Devonport anzulegen. Wir sind sehr gespannt auf unsere Zeit auf Tasmanien.  Die Nacht war ganz in Ordnung. Wir konnten ein bisschen Schlaf finden. Zum Frühstück gibt es heute einen Apfel und bereits vorbereitete Sandwiches. Während Cecil unsere Sachen aus dem Schließfach holt, schaltet Sarah ihr Telefon an. Eine Email der Versicherung ist angekommen. Sofort steigt der Puls. Offenbar wurde im Fall ihres Flugtransfers eine Entscheidung getroffen. Es braucht etwas Überwindung bevor Sarah die Nachricht öffnet. Darauf folgt Erleichterung und unfassbare Freude. Ein 11.000 € schwerer Stein fällt uns vom Herzen. Damit kann dieses grauenvolle Kapitel endlich abgeschlossen werden! Der Trip nach Tasmanien könnte kaum besser starten.  Um 06:20 Uhr bekommen wir über Lautsprecher die Auffo...

19.05., Mittwoch: Spirit of Tasmania - Schafzucht

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In beiderseitigen Einvernehmen klingelt der Wecker heute um 7 Uhr. Trotzdem lassen wir uns davon nur widerwillig zum Aufstehen überreden. Sarah rafft sich als erstes auf und schlüpft direkt in ihre Sportsachen. Auf eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer, folgen dreißig Minuten Training für die Arme. Cecil hat sich einfach nochmal umgedreht. Um 08:20 Uhr steht aber auch er auf. Nach einer schnellen Dusche macht er sich daran Sandwiches vorzubereiten. Die werden wir spätestens heute Abend auf der Fähre brauchen. Nachdem auch Sarah duschen war, frühstücken wir. Wir staunen nicht schlecht, als es danach bereits kurz vor halb elf ist. Zum Glück haben wir gestern die Erlaubnis für einen späteren Check-out bekommen. Statt erst um 12 Uhr, hätten wir ansonsten bereits seit einer halben Stunde nicht mehr hier sein dürfen. So haben wir sogar noch etwas Zeit für den Blog. Ab halb 12 ist es dann jedoch an der Zeit langsam den Rückzug anzutreten. Drei Mal müssen wir voll bepackt vom Zimmer zu Koby w...

18.05., Dienstag: Arrow on Swanston - Die Jagd nach dem New York Super Fudge Chunk Eis

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Cecils Wecker klingelt um 06:30 Uhr. Ganz zu Sarahs Freude, denn Cecil scheint das nicht zu stören. Kein Wunder, immerhin liegt er erst seit kaum mehr als zwei Stunden im Bett. Sarah ist daraufhin jedenfalls hellwach. Ein bisschen Zeit gibt sie Cecil noch, dann weckt sie ihn auf. Es braucht ein wenig Überzeugung, doch kurz darauf sitzen wir am Frühstückstisch. Alles ist etwas ungewohnt, jetzt wo wir eine richtige Küche zur Verfügung haben. Wir merken schnell, wie sehr wir uns auf unseren Gaskocher eingestellt haben. Zum Beispielen brennen uns die Brötchen im Toaster leicht an. Den Abwasch machen wir ausnahmsweise nicht direkt, sondern nutzen den Luxus aus diesen zunächst einfach in der Spüle abzustellen. Nebenbei läuft die ganze Zeit der Fernseher. Bei unserer zweiten Tasse Tee und Kaffee, ist ja gar kein Problem mit dem Wasserkocher, geht es dann gleich früh morgens ans Eingemachte. Wir haben einiges im Internet zu recherchieren und wollen noch so gut es geht den Blog vorantreiben. Ni...

17.05., Montag: Arrow on Swanston - Zurück in der großen Stadt

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Der Wecker klingelt um halb sieben und wir sind schnell auf den Beinen. Trotz der Kälte haben wir keine großen Probleme beim Frühstück. Lediglich das Aufkochen des Wassers dauert eine gefühlte Ewigkeit. Im letzten Moment erinnern wir uns daran, dass unsere Benzinkanister trocken sein müssen, wenn wir damit auf die Fähre nach Tasmanien fahren. Den mittleren und den kleinen Kanister öffnen wir daher in der Hoffnung, dass die paar Tropfen Benzin, die noch darin sind sich verflüchtigen. Der große 20-Liter Kanister ist so schnell nicht erreichbar. Um den kümmern wir uns dann im Melbourne. Das anschließende Einpacken von Awning und Zelt ist nicht gerade ein Vergnügen. Alles ist total nass und teilweise dreckig. Um halb zehn verlassen wir das Camp.      In einem Vorort geht es erneut in den Baumarkt. Cecil musste gestern feststellen, dass wir mit den gekauften Teilen das Zelt nicht reparieren können. Mit den neuen Teilen im Korb will Cecil aus reiner Neugier erneut beim Klebeban...

16.05., Sonntag: Hammond Road North - Sport auf der Toilette

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Aus einem Impuls heraus haben wir den Wecker für heute auf eine Stunde später gestellt. Er klingelt daher erst gegen halb 8. Dafür kommen wir sehr gut raus. Keine fünfzehn Minuten später sind wir unten. Dort ist es kalt, aber nicht nass, was bei der aktuellen Wetterlage schon wirklich gut ist. Erst kurz bevor Cecil das Rührei zubereiten will, setzt Nieselregen ein. Zwangsläufig ziehen wir daher unters Zelt. Dort ist es wie immer etwas eng, doch daran haben wir uns gewöhnt.     Nach dem üblichen Prozedere sind wir unterwegs nach Colac. Dort müssen wir lediglich für einen schnellen Einkauf anhalten. Es vergehen weitere vierzig Minuten, bis wir einen kostenlosen Campingplatz im Ottway Nationalpark erreichen. Dieser ist aktuell noch komplett leer und wir haben damit die freie Wahl. In weißer Voraussicht bauen wir nach dem Zelt gleich noch das Awning auf. Es sieht nach Regen aus. Tatsächlich sind wir kaum fertig, da fallen die ersten Tropfen.  Beim Mittagessen wird Sarah trotz...

15.05., Samstag: Lake Elingamite Camp Area - Parkplatz mit Überhöhe

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Um halb sieben klingelt der Wecker. Wir bleiben zunächst liegen, da es schon wieder regnet. Erst um kurz vor acht scheint dieser langsam abzuklingen und wir wagen einen Fuß vor das Zelt zu setzen. Zum Frühstück gibt es endlich wieder eine Hass Avocado. Die Saison der Sorte Shepard ist zu Ende und wir werden ihr keine Träne nachweinen. Tatsächlich haben wir nach mehreren enttäuschenden Käufen aufgehört überhaupt Avocado zu essen. Das wertet unser gutes Frühstück wieder auf. Während sich Cecil um den Abwasch kümmert und bereits die ersten Kleinigkeiten zusammenpackt, macht sich Sarah auf zur Dusche hinter der Bar, die uns der nette Barkeeper mit deutschen Wurzeln gestern Abend angeboten hat. Im Bad selbst ist es ziemlich kühl, doch das Wasser wird schnell heiß und macht alles andere vergessen. Nachdem Sarah zurück ist, packen wir das Zelt ein und fahren ab.  Bis nach Warrnambool sind es 30 Kilometer. Überraschenderweise gibt es doch einen Aldi in der Stadt. Eine gute Weile spielen wi...

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