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05.11., Donnerstag: Wilpena Pound Resort - Gipfelstürmer

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Es kostet uns einiges an Überwindung, doch wir schaffen es zeitig aufzustehen. Zum Frühstück gibt es Rührei und Flatbread. Der Abwasch muss ausnahmsweise bis heute Nachmittag warten. Heute steht die Besteigung des “St Mary Peak” auf dem Programm. Mit ihrer 20,5 km Länge unser bisher größtes Projekt hier in Australien und dafür planen wir besser genug Zeit ein. Um kurz nach 8 Uhr starten wir.  Unser erstes Video, drehen wir gemeinsam mit den zwei Kängurus, die hier anscheinend auf dem Platz zu Hause sind.    Von dort führt der Weg entlang des äußeren Rands vom “Wilpena Pound” durch einen Wald. Der “Wilpena Pound” ist eine riesige Erhebung mitten in den “Flinders Ranges”. Seine Form erinnert von oben unweigerlich an einen Krater. Doch sie ist nicht durch einen Einschlag entstanden, sondern durch geologische Aktivitäten über Millionen von Jahren. Der “St Mary Peak” ist mit 1.170 Metern der höchstgelegene Gipfel entlang der Gebirgskette, die den Rand des “Pound” bildet. Dort ...

04.11., Mittwoch: Wilpena Pound Campground - Das Wunder von Western Australia

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Früh am Morgen prasselt ab und zu Regen auf das Zelt. Zum Glück hört sich im Inneren meist viel schlimmer an, als es dann in Wahrheit ist. Trotzdem kann man das Wetter nicht gerade als gut bezeichnen. Der Himmel ist durchgehend mit grauen Wolken behangen. Dazu nieselt es in unregelmäßigen Abständen ein wenig. Unser Frühstück beeinflusst das kaum. Wir sind froh, dass wenigstens der Wind uns heute eine kleine Pause zu gönnen scheint. Das selbstgemachte Brot schmeckt ziemlich gut. Etwas fettig vielleicht, aber das liegt wohl eher an unserer Zubereitungsart. Mangels eines Ofens haben wir die Teiglinge in Öl gebraten. Nächstes Mal nehmen wir dafür einfach ein bisschen weniger. Nachdem es kurz so aussah, als würde sich ein Wetterumschwung anbahnen, hat sich der Himmel erneut zugezogen, als wir abfahrbereit sind. Die Aussichten, die wir von mehreren Lookouts auf dem Weg zum Wilpena Resort haben, sind daher wenig berauschend. Alles wirkt blass und grau. Wir können uns nur versuchen vorzustell...

03.11., Dienstag: Acraman Campground - Erdkundeunterricht

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Das Frühstück ist normalerweise etwas, auf das wir uns freuen. Bisher haben wir da immer ordentlich aufgetischt. Es gibt Rührei und danach Toast, welches nach Herzenslust belegt werden kann. Avocado, Käse, Salami, Hähnchenbrust und diverse Dips stehen da zur Auswahl. Davon ist allerdings so gut wie nichts mehr übrig. Vor allem das Toast ist uns ausgegangen und gestern sogar der Joghurt. Daher gibt es unser Müsli heute mit Milch aus Pulver. Das nimmt Cecil normalerweise nur für seinen Kaffee. Dafür ist es gut genug und unschlagbar praktisch, wenn man wenig Platz im Kühlschrank hat. Im Müsli ist es nicht so der Hit. Immerhin können wir das ganze mit dem Rest Fruchtsaft von den Pfirsichen aus der Dose etwas aufpeppen. Wenigstens sind uns die Eier noch nicht ausgegangen. Andernfalls wäre das Frühstück langsam eine ziemlich traurige Veranstaltung.      Bevor es losgeht, versucht Sarah ihre Wanderschuhe notdürftig zu reparieren. Sie haben inzwischen einige Kilometer auf dem Bu...

02.11., Montag: Acraman Campground - Tannenzapfen-Skinke im Blumenbeet

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In der Nacht war es heute deutlich wärmer. Endlich konnten wir wieder in kurzen Sachen schlafen. Nach dem obligatorischen Rührei gibt es heute den letzten Joghurt mit Müsli zum Frühstück. Aufgepeppt wird das Ganze durch Pfirsiche aus der Dose. Wir brechen die eisernen Reserven an. Als wir uns ins Auto setzen, bemerkt Sarah einen fetten Vogelschiss auf der Windschutzscheibe. Doch was wir direkt im Anschluss entdecken, ist noch weit ärgerlicher. Die vom Steinschlag verursachten Risse sind deutlich länger geworden. Zwei sind an die 15 cm lang. Einer zieht sich bin zum Rand der Scheibe, der andere ragt in das Sichtfeld vom Fahrer. Damit steht fest: Eine neue Scheibe muss her. Bis wir die nächste Stadt erreichen, müssen wir jedoch damit leben.     Wir liegen gut in der Zeit und erreichen den Parkplatz im “Aroona Valley” bereits gegen 9 Uhr. Wieder erinnert die Landschaft stark an eine Alm in Südtirol. Das alte Farmhaus, die “Aroona Station”, unterstreicht diesen Alpen-Charakter....

01.11., Sonntag: Trezona Campground - Frühlingsblumen

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Wir werden von einem herrlichen Wetter begrüßt, als wir unseren Weg aus dem Zelt finden. Die Sonne geht langsam hinter den Bäumen auf und doch ist es bereits angenehm warm. Der entscheidende Unterschied: Es weht so gut wie kein Wind.  Das Wasser für Tee und Kaffee aufzukochen geht daher sehr schnell. Danach gibt es Rührei und unser letztes Toastie. Langsam gehen unsere Vorräte immer weiter zur Neige. Aber noch kriegen wir etwas zwischen die Zähne.  Während wir unsere Zähne putzen, landet ein Adler über uns im Baum. Wir lassen sofort alles fallen und holen die Kameras heraus. Es entstehen tolle Bilder und Videos. Der Moment, in dem er wieder abfliegt, verpassen wir jedoch.      Um 08:40 Uhr starten wir auf unsere heutige Wanderung. Der “Trezona Circuit” wartet mit immerhin 8,2 km auf. Gleich zu Beginn verlaufen wir uns kurz auf einen Fahrradweg, danach geht es jedoch ohne Probleme weiter.  Hier in Australien ist unverkennbar der Frühling ausgebrochen. Wir wa...

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