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25.10., Sonntag: Grindells Hut Campground - Entspannte Tierwelt

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Obwohl wir die letzten Tage so gut wie nichts machen konnten, sind wir alles andere als erholt. Das stürmische Wetter hat deutliche Spuren hinterlassen. Vor allem mangelt es uns wohl an Schlaf. Heute morgen ist es endlich einmal halbwegs ruhig und wir versuchen es zu genießen. Auch wenn unser Halbschlaf natürlich nicht das aufholen kann, was uns über mehrere Tage genommen wurde.  Das Wetter zeigt sich auch im Verlauf des Morgens deutlich freundlicher als in den vergangenen Tagen. Sogar die Sonne zeigt sich erneut. Bevor wir abfahren, versuchen wir die lose Zeltstange wieder einzufädeln. Das erweist sich als deutlich einfacher als gedacht. Um den abgerissenen Halteriemen müssen wir uns jedoch ein anderes Mal kümmern. Dazu fehlt heute schlicht die Zeit. Wir liegen bereits deutlich hinter unserem Zeitplan.        In Leigh Creek füllen wir erneut Wasser an dem öffentlichen Grillplatz auf. Mittlerweile haben wir keine Zweifel mehr, dass es sich dabei um Trinkwasser h...

24.10., Samstag: Gravel Pit vor Copley - Wo gehobelt wird, fließt Blut… ging der Spruch so?

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In der vergangenen Nacht war der Wind gnädigerweise etwas weniger frenetisch. Was nicht heißen soll, dass die Geräuschkulisse hörbar nachgelassen hat. Wir versuchen trotzdem so lange es nur geht zu schlafen. Doch ab dem frühen Morgen ist es höchstens noch ein unruhiges Dösen. Jedes Mal, wenn wir die Augen öffnen, hoffen wir das der Wind aufgehört hat. Und werden enttäuscht. Unten können wir, wie es langsam Normalität ist, nur dicht an Koby gedrängt in seinem Windschatten frühstücken. Für ein wenig Abwechslung sorgt heute Cecil. Der rutscht beim Käsehobel mit dem Gerät ab und verdirbt Sarah damit in der Folge fast den Appetit. Die weiß erst gar nicht was los ist, als Cecil ein erster Schmerzensschrei entfuhr. Es folgt direkt ein zweiter, als er sieht, wie tief die Wunde ist. Ganz knapp neben dem Nagel am rechten Daumen, hat sich der Hobel in den Finger gehackt. Unweigerlich wirft auch Sarah einen Blick auf die Wunde, muss aber direkt wieder abwenden. Der Anblick ist zu viel für sie. Da ...

23.10., Freitag: Gravel Pit vor Copley - Der Wind, der Wind, das nervige Kind

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Die Nacht war, wie zu erwarten, sehr unruhig. Immer wieder werden wir vom heftigen Wind aus dem Schlaf gerissen. Bei einem wohl bekannten Geräusch, weiß Cecil direkt, dass er jetzt auch noch aufstehen muss. Ein Riemen, mit dem wir die Zeltplane zusätzlich zum Reißverschluss befestigen, ist vom Autodach gerutscht. Das lange Band, an dessen Ende sich ein recht massiver Metallring befindet, flattert wie wild im Wind. Immer wieder schlägt der Ring dabei an die Außenseite von Koby und droht Lack oder sogar Fenster zu beschädigen. Es ist 01:43 Uhr, als sich Cecil aus dem Zelt quält und den Riemen wieder unter dem Dach verstaut.  Der erste Wecker klingelt wie gewohnt um 05:30 Uhr. Mit einer reflexartig Bewegung kann Cecil das nervige Geräusch zum Schweigen bringen. Gewollt trifft er dabei den Button, der den Wecker ausstellt und nicht die “Snooz-Taste”. Wir brauchen heute nicht früh aufzustehen. Der kleine Schlitz am Fenster verrät zwar, dass das Wetter etwas aufgeklärt hat, es weht jedoc...

22.10., Donnerstag - Gravel Pit vor Copley - Erdbeben und Sturm

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Eine halbe Stunde nach dem ersten Weckerklingeln, schaffen wir es uns aufzuraffen. Wir werden direkt dafür von einem schönen Sonnenaufgang belohnt. Sogar ein Stück Regenbogen ist unter einer kleinen Gewitterwolke im Westen zu sehen. In Leigh Creek halten wir an der Tankstelle. Unsere Hoffnung dort Handy-Empfang zu haben, wird enttäuscht. Wir benötigen unbedingt Internet, um den Campingplatz im Vulkathuna/Gammon Ranges Nationalpark vorzubuchen. Etwas weiter die Straße hinunter entdecken wir eine öffentliche Bibliothek, immer eine gute Anlaufstelle, wenn man auf der Suche nach Wlan ist. Bis die Bücherei aufmacht, müssen wir uns jedoch noch eine halbe Stunde gedulden. Nachdem wir die Zeit zunächst auf einer Bank direkt vor dem Gebäude absitzen wollen, dort aber von Mücken zerstochen werden, flüchten wir zurück zu Koby auf dem nahen Parkplatz. Ein erstes Tief zieht an unserem Stimmungshorizont auf. Jetzt sind wir extra früh aufgestanden, verlieren die Zeit jedoch wieder, da wir den Camping...

21.10., Mittwoch: Gravel Pit vor Copley - Alles versiegelt

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Unser Frühstück nehmen wir umzingelt von tausenden Fliegen zu uns. Es weht nur ein leichter Wind, die Biester sind daher noch zahlreicher und anhänglicher. Vorteil ist das unser Gaskocher ebenfalls vom Wind ungestört arbeiten kann. Wasser aufkochen, Rührei zubereiten und das Toast Toasten geht daher um einiges schneller als in der Vergangenheit. Trotzdem sehen wir zu, dass wir nach dem Essen schnellstmöglich hier wegkommen. Immerhin haben wir noch nicht die ewige Hoffnung verloren, dass die Fliegenplage an unserem nächsten Schlafplatz weniger schlimm ist.  Die Gravelroad nach Marree ist in keinem schlechten Zustand, macht aber deutlich weniger Spaß zu fahren. Durchgehend bedecken Steine den Weg, was auf die Reifen wirkt, als würden wir über ein Reibeisen fahren. Ab und zu ragen größere Felsen aus den Fahrspuren hervor. Um keinen Reifenschäden zu riskieren, sind wir heute daher etwas gemütlicher unterwegs.  Der Himmel erstrahlt mittlerweile in seinem schönsten Blau. Heute Morge...

20.10., Dienstag: Alberrie Creek Bridge - Der Fluch von “500 Miles”

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Erinnert euch sicher: Als wir vor einigen Tagen die Grenze nach South Australia passiert haben, ist uns eines entgangen. Die Uhren gehen hier ein wenig anders und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Süd-Australier sind ihren Nachbarn im Northern Territory eine Stunde voraus. Eine ganze Zeit lang haben wir uns dagegen gewehrt und das Ganze einfach nicht mitgemacht. Wir hielten uns weiterhin an den Zyklus der Sonne, der für uns ohnehin den Ausschlag gibt. Somit wurden unsere Uhren nicht umgestellt. Doch gestern, als wir in Roxby Downs unterwegs waren, haben wir uns lieber an die “offizielle” Zeit gehalten, um nicht wieder eine böse Überraschung zu erleben. Heute morgen, beim Frühstück, beschließen wir, es Zeit eine Entscheidung zu treffen. Bleiben wir bei der Sonnenzeit oder passen wir uns an? Wir entscheiden uns dafür, alle unsere Uhren umzustellen, um nicht im Zweifelsfall erneut vor verschlossenen Türen zu stehen. Im Herzen behalten wir jedoch die “Sonnenzeit”. Der Wecker klingelt a...

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