15.05., Freitag: Barkala Farmstay - Fliegende Felsbrocken
Nachdem wir es gestern vermasselt haben, wollen wir heute endlich auch Kai von unserer Abreise berichten. Doch kurz bevor wir alle am Tisch sitzen, kommt Leo herein. Leo ist gestern Abend angekommen und wird heute, neben Johannes, beim Klettern die Sicherung übernehmen. Da Kai und Leo sich bereits lange kennen, gibt es da natürlich sofort viel zu erzählen. Da wollen wir mit unserer Nachricht nicht dazwischen grätschen.
Sarah möchte heute mit Regina noch die geplanten Produkte online zu stellen. Sarah hat alles soweit vorbereitet: Fotos, Abmessungen und Gewicht der Produkte, verschiedene Variationen. Aber bei den Beschreibungen war sie dann doch überfragt. Regina ist aber auch nicht wirklich verfügbar. Letztlich kopiert sie sich aus vorhandenen Produkten einige Formulierungen zusammen. Das muss dann erstmal ausreichen. Sie ist auf jeden Fall zufrieden mit ihren neuen Kategorie: "One of a kind". Das sind einzigartige Produkte, die so nicht nochmal hergestellt werden und teilweise dementsprechend auch kosten. Es ist alles dabei von sehr aufwendigen Designs auf Vasen über Wandbilder bis zu Krügen. Außerdem gibt es ab sofort auch Tassen in der Australien Edition. Diese Produkte haben Sarah besonders Spaß gemacht. Es gibt aktuell folgende Motive: Echidnas, Platypus und Wombat. Sie sind echt süß!
Im Anschluss soll sie noch von den Wasserspendern ein neues Foto machen. Die aktuellen werden im Titelbild immer abgeschnitten, weil dort ein quadratisches Format benötigt wird. Doch Sarah bekommt kein vernünftiges Foto hin, ohne das irgendein Teil des Spenders Schatten wirft. Kurzerhand setzt sie sich an ihren Laptop und "bastelt" mit Photoshop das alte Foto in eine Quadratform. Bei genauem Betrachten sieht man, dass Sarah den Hintergrund manipuliert hat. Aber sie entscheidet, dass das schon passt so. Hier nochmal der Link: Barkala Shop
Sarah möchte heute mit Regina noch die geplanten Produkte online zu stellen. Sarah hat alles soweit vorbereitet: Fotos, Abmessungen und Gewicht der Produkte, verschiedene Variationen. Aber bei den Beschreibungen war sie dann doch überfragt. Regina ist aber auch nicht wirklich verfügbar. Letztlich kopiert sie sich aus vorhandenen Produkten einige Formulierungen zusammen. Das muss dann erstmal ausreichen. Sie ist auf jeden Fall zufrieden mit ihren neuen Kategorie: "One of a kind". Das sind einzigartige Produkte, die so nicht nochmal hergestellt werden und teilweise dementsprechend auch kosten. Es ist alles dabei von sehr aufwendigen Designs auf Vasen über Wandbilder bis zu Krügen. Außerdem gibt es ab sofort auch Tassen in der Australien Edition. Diese Produkte haben Sarah besonders Spaß gemacht. Es gibt aktuell folgende Motive: Echidnas, Platypus und Wombat. Sie sind echt süß!
Im Anschluss soll sie noch von den Wasserspendern ein neues Foto machen. Die aktuellen werden im Titelbild immer abgeschnitten, weil dort ein quadratisches Format benötigt wird. Doch Sarah bekommt kein vernünftiges Foto hin, ohne das irgendein Teil des Spenders Schatten wirft. Kurzerhand setzt sie sich an ihren Laptop und "bastelt" mit Photoshop das alte Foto in eine Quadratform. Bei genauem Betrachten sieht man, dass Sarah den Hintergrund manipuliert hat. Aber sie entscheidet, dass das schon passt so. Hier nochmal der Link: Barkala Shop
Danach ist leider noch eine Stunde Zeit bis Feierabend, die sie unauffällig abbummelt.
Cecil soll währenddessen weiter an der Wanderweg-Pflege arbeiten. Um möglichst schnell zum Hidden Valley Walk zu gelangen, darf Cecil wieder das rote Auto nehmen. Endlich bekommt auch er die Chance über die Feldwege zu heizen. Doch nach heizen ist ihm dann gar nicht und die Federung wirkt auch nicht so, als würde sie das vertragen. Stattdessen geht es mit maximal 20 km/h ganz gemütlich daher. Am Track angekommen, wird allerdings der Turbo gezündet. Innerhalb von 15 Minuten erreicht Cecil den Lookout, an dem Sarah und er gestern die Arbeit eingestellt haben. Nach dem Durchhänger gestern, scheinen Körper und Geist heute wieder erfrischt. Trotzdem schafft er natürlich nicht den kompletten Weg, kommt aber ein gutes Stück voran.
Cecil soll währenddessen weiter an der Wanderweg-Pflege arbeiten. Um möglichst schnell zum Hidden Valley Walk zu gelangen, darf Cecil wieder das rote Auto nehmen. Endlich bekommt auch er die Chance über die Feldwege zu heizen. Doch nach heizen ist ihm dann gar nicht und die Federung wirkt auch nicht so, als würde sie das vertragen. Stattdessen geht es mit maximal 20 km/h ganz gemütlich daher. Am Track angekommen, wird allerdings der Turbo gezündet. Innerhalb von 15 Minuten erreicht Cecil den Lookout, an dem Sarah und er gestern die Arbeit eingestellt haben. Nach dem Durchhänger gestern, scheinen Körper und Geist heute wieder erfrischt. Trotzdem schafft er natürlich nicht den kompletten Weg, kommt aber ein gutes Stück voran.
Genauer gesagt kommt er bis zum sogenannten “Big Rock”, der auch auf der Wanderkarte vermerkt ist. Ein guter Fixpunkt, mit Hilfe dessen er Maria einen genauen Anhaltspunkt geben kann, wo es das nächste Mal weitergehen muss. Leider ist es erst kurz vor 12 und das Auto erreicht Cecil eine halbe Stunde später. Viel zu früh, wenn er erst zum Lunch wieder auf der Farm sein möchte. Direkt am Auto entdeckt er ein schönes Exemplar einer golden orb-weaver Spinne und schießt ein paar Fotos. Anschließend erkundet er noch etwas die Umgebung und entdeckt eine alte Falle. Ein ziemlicher großer Käfig mit Ködervorrichtung. Was damit wohl einst gefangen werden sollte?
Der Rückweg erfolgt wieder in sehr gemütlichem Tempo. Gegen kurz vor 13 Uhr erreicht Cecil die Farm und hier herrscht Totenstille. Kein Mensch ist zu sehen und auch das Café scheint leer. Zum Glück trifft er auf Sarah und die erklärt ihm was los ist.
Regina hat sie überredet, doch zum Klettern mitzukommen. Alle kommen mit und es wäre schade, wenn wir nicht dabei wären. Genau das, dass alle mitgehen, ist zwar der Grund für unsere eigentliche Absage aber gut. Im Grunde haben wir ja auch Lust darauf. Außerdem haben alle bereits auf Cecil, beziehungsweise das rote Auto, gewartet. Bereits um 11 Uhr hat Regina ihm über den Facebook-Messenger geschrieben, dass das Auto für den Transport von Mensch und Mittagessen benötigt wird. Er solle sofort zurückkommen, sobald er das liest. Nur hat Cecil keine SIM-Karte und liest diese Nachrichten dementsprechend erst Abends auf der Couch im Studio. Die ganze Zeitschinderei war also total überflüssig.
Kurze Zeit später ist der Kofferraum beladen mit Lebensmitteln für Sandwiches und alle Sitze vollbesetzt. Cecil sitzt in der vorderen Reihe neben Leeloo und Regina am Steuer. Dahinter teilen sich Sarah, Charlotte und Belen die Rückbank. Der Rest ist bereits an Ort und Stelle. Regina holt heraus, was wirklich in der roten Rakete steckt. Mit Vollkaracho brettern wir über die sandigen Feldwege. Eine Wurzel erwischen wir so hart, dass Cecil mit dem Kopf gegen den Dachhimmel schlägt. Die Mädels hinten machen sogar die Fenster zu, weil sie Angst haben von Ästen erwischt zu werden. Nach etwa 15 Minuten rasanter Fahrt markiert ein Luftballon an einem Baum den richtigen Abzweig. Der Weg ist hier kaum noch zu erkennen und das Tempo wird daher beruhigenderweise etwas gedrosselt. Weitere 15 Minuten schlängeln wir uns abenteuerlich durch den Wald. Wir genießen diese verrückte Offroad-Fahrt enorm. Endlich passiert mal wieder etwas unvorhergesehenes. Obwohl man sich ab und zu auch fragt, ob wir das alle unbeschadet überstehen und ob wir den Zielort jemals finden. Aufgekratzt entdecken bis wir aber schließlich die Autos der anderen. Ganz angekommen sind wir dann aber trotzdem noch nicht. Wir laden aus und bepackt mit dem Essen und Wasser steigen wir einen Hügel in Richtung einer Felswand hinauf.
Nachdem wir durch lautes Rufen die anderen gefunden haben, brauchen wir zunächst eine Stärkung. Sein Sandwich kann sich jeder aus den mitgebrachten Zutaten selber zusammenstellen, was sehr angenehm ist. Nachdem wir also frisch gesträrkt sind, will jeder am liebsten gleich losklettern. Eine der Routen liegt direkt neben unserem "Rastplatz" und ein Seil ist bereits angebracht. Nur leider ist weder Johannes noch Leo zum Sichern da. Johannes sichert bei der anderen Route, etwa 20 Meter entfernt und von unserer Position nicht sichtbar. Leo isst selber erstmal ein Sandwich. Es scheint noch schlimmer zu werden, als wir bereits befürchtet haben. So vergeht seit unserer Ankunft eine gute Stunde, bevor sich etwas tut. Cecil ist dadurch dermaßen genervt, dass er ablehnt, als Leo bereit ist jemanden zu sichern. Daher will Sarah gehen, doch sie hat noch die Wanderschuhe an. Also ist es doch Cecil, der sich als Erster in die Wand wagt.
Der Einstieg in den Gurt gelingt recht gut. Eine anschließende Einweisung erfolgt nicht. Die Erfahrung aus unserem Kletterkurs hilft aber und der Knoten, mit dem sich Cecil selber anleint, gelingt bereits beim zweiten Versuch. Kurz checken wir gegenseitig, ob am Gurt des jeweils anderen alles sitzt. Das Sicherungsgerät kennen wir nicht, aber Hauptsache Leo kann damit umgehen. Sarah ist bei der ganzen Lockerheit, die hier an den Tag gebracht wird, etwas mulmig zu Mute. Aber wird schon schiefgehen. Sie machen das ja nicht zum ersten Mal und wie haben nichts von verunglückten Wwoofern gehört. Bereits der erste Schritt am Fels ist anspruchsvoller als gedacht. Es ist einfach kein Tritt zu finden. Um überhaupt einen Fuß auf den ersten Vorsprung zu bekommen, hängt sich Cecil mit vollem Gewicht an einen Spalt im Fels und versucht ein Bein hochzuschwingen. Das Gestein gibt daraufhin nach, bricht und er knallt fast auf den Boden. Für eine Sicherung mit dem Seil ist er noch gar nicht weit genug oben gewesen. Aber er kriegt gerade so noch die Füße zurück unter den Körper. Sonst wäre er wohl ziemlich unsanft gelandet. Die linke Hand ist daraufhin ziemlich lediert und blutet ein wenig, aber das wäre ja nun der Gipfel der Peinlichkeit. Aufgeben bevor er überhaupt richtig angefangen hat. Beim nächsten Anlauf klappt es dann und zumindest die erste Krux ist überwunden. Jetzt gilt es nur noch die restlichen 12 Meter Felswand zu bezwingen. Immer wieder gilt es dabei knifflige Stellen zu meistern. Da kann man im Vorfeld stundenlang eine Route austüffteln, hängt man dann dort oben, sieht alles plötzlich ganz anders aus. Da wirken die Felsen senkrecht und ein kleiner Vorsprung unüberwindbar. Erschwerend kommt hinzu, dass nach der schwierigen Startphase das Vertrauen in den Fels nicht mehr gegeben ist. Jeder Griff und jeder Tritt wird, bevor man ihn mit vollem Gewicht belastet, eingehend getestet. Es wird gerüttelt und getreten, bis man sich schlussendlich wagt und den Schritt macht oder sich an dem porösen Gestein nach oben zieht.
Regina hat sie überredet, doch zum Klettern mitzukommen. Alle kommen mit und es wäre schade, wenn wir nicht dabei wären. Genau das, dass alle mitgehen, ist zwar der Grund für unsere eigentliche Absage aber gut. Im Grunde haben wir ja auch Lust darauf. Außerdem haben alle bereits auf Cecil, beziehungsweise das rote Auto, gewartet. Bereits um 11 Uhr hat Regina ihm über den Facebook-Messenger geschrieben, dass das Auto für den Transport von Mensch und Mittagessen benötigt wird. Er solle sofort zurückkommen, sobald er das liest. Nur hat Cecil keine SIM-Karte und liest diese Nachrichten dementsprechend erst Abends auf der Couch im Studio. Die ganze Zeitschinderei war also total überflüssig.
Kurze Zeit später ist der Kofferraum beladen mit Lebensmitteln für Sandwiches und alle Sitze vollbesetzt. Cecil sitzt in der vorderen Reihe neben Leeloo und Regina am Steuer. Dahinter teilen sich Sarah, Charlotte und Belen die Rückbank. Der Rest ist bereits an Ort und Stelle. Regina holt heraus, was wirklich in der roten Rakete steckt. Mit Vollkaracho brettern wir über die sandigen Feldwege. Eine Wurzel erwischen wir so hart, dass Cecil mit dem Kopf gegen den Dachhimmel schlägt. Die Mädels hinten machen sogar die Fenster zu, weil sie Angst haben von Ästen erwischt zu werden. Nach etwa 15 Minuten rasanter Fahrt markiert ein Luftballon an einem Baum den richtigen Abzweig. Der Weg ist hier kaum noch zu erkennen und das Tempo wird daher beruhigenderweise etwas gedrosselt. Weitere 15 Minuten schlängeln wir uns abenteuerlich durch den Wald. Wir genießen diese verrückte Offroad-Fahrt enorm. Endlich passiert mal wieder etwas unvorhergesehenes. Obwohl man sich ab und zu auch fragt, ob wir das alle unbeschadet überstehen und ob wir den Zielort jemals finden. Aufgekratzt entdecken bis wir aber schließlich die Autos der anderen. Ganz angekommen sind wir dann aber trotzdem noch nicht. Wir laden aus und bepackt mit dem Essen und Wasser steigen wir einen Hügel in Richtung einer Felswand hinauf.
Nachdem wir durch lautes Rufen die anderen gefunden haben, brauchen wir zunächst eine Stärkung. Sein Sandwich kann sich jeder aus den mitgebrachten Zutaten selber zusammenstellen, was sehr angenehm ist. Nachdem wir also frisch gesträrkt sind, will jeder am liebsten gleich losklettern. Eine der Routen liegt direkt neben unserem "Rastplatz" und ein Seil ist bereits angebracht. Nur leider ist weder Johannes noch Leo zum Sichern da. Johannes sichert bei der anderen Route, etwa 20 Meter entfernt und von unserer Position nicht sichtbar. Leo isst selber erstmal ein Sandwich. Es scheint noch schlimmer zu werden, als wir bereits befürchtet haben. So vergeht seit unserer Ankunft eine gute Stunde, bevor sich etwas tut. Cecil ist dadurch dermaßen genervt, dass er ablehnt, als Leo bereit ist jemanden zu sichern. Daher will Sarah gehen, doch sie hat noch die Wanderschuhe an. Also ist es doch Cecil, der sich als Erster in die Wand wagt.
Der Einstieg in den Gurt gelingt recht gut. Eine anschließende Einweisung erfolgt nicht. Die Erfahrung aus unserem Kletterkurs hilft aber und der Knoten, mit dem sich Cecil selber anleint, gelingt bereits beim zweiten Versuch. Kurz checken wir gegenseitig, ob am Gurt des jeweils anderen alles sitzt. Das Sicherungsgerät kennen wir nicht, aber Hauptsache Leo kann damit umgehen. Sarah ist bei der ganzen Lockerheit, die hier an den Tag gebracht wird, etwas mulmig zu Mute. Aber wird schon schiefgehen. Sie machen das ja nicht zum ersten Mal und wie haben nichts von verunglückten Wwoofern gehört. Bereits der erste Schritt am Fels ist anspruchsvoller als gedacht. Es ist einfach kein Tritt zu finden. Um überhaupt einen Fuß auf den ersten Vorsprung zu bekommen, hängt sich Cecil mit vollem Gewicht an einen Spalt im Fels und versucht ein Bein hochzuschwingen. Das Gestein gibt daraufhin nach, bricht und er knallt fast auf den Boden. Für eine Sicherung mit dem Seil ist er noch gar nicht weit genug oben gewesen. Aber er kriegt gerade so noch die Füße zurück unter den Körper. Sonst wäre er wohl ziemlich unsanft gelandet. Die linke Hand ist daraufhin ziemlich lediert und blutet ein wenig, aber das wäre ja nun der Gipfel der Peinlichkeit. Aufgeben bevor er überhaupt richtig angefangen hat. Beim nächsten Anlauf klappt es dann und zumindest die erste Krux ist überwunden. Jetzt gilt es nur noch die restlichen 12 Meter Felswand zu bezwingen. Immer wieder gilt es dabei knifflige Stellen zu meistern. Da kann man im Vorfeld stundenlang eine Route austüffteln, hängt man dann dort oben, sieht alles plötzlich ganz anders aus. Da wirken die Felsen senkrecht und ein kleiner Vorsprung unüberwindbar. Erschwerend kommt hinzu, dass nach der schwierigen Startphase das Vertrauen in den Fels nicht mehr gegeben ist. Jeder Griff und jeder Tritt wird, bevor man ihn mit vollem Gewicht belastet, eingehend getestet. Es wird gerüttelt und getreten, bis man sich schlussendlich wagt und den Schritt macht oder sich an dem porösen Gestein nach oben zieht.
Schaut man zwischendurch einmal nach unten, sieht man oft nichts außer den wenig einladend wirkenden Boden. Im Normalfall sollte man dort seinen Kletterparter sehen, der einen sichert. Doch Leo kann teils nicht anders, da er sich vor herabfallenden Gesteinsbrocken unter einem Vorsprung in Sicherheit bringen muss. Trotzdem bittet Cecil teils um etwas mehr oder weniger Seil. Nicht weil er es gerade benötigt, sondern um sich der Aufmerksamkeit, ach was der bloßen Anwesenheit, von Leo zu vergewissern. Am Ende erreicht er tatsächlich das Top. Die Wand hat alles von ihm abverlangt und er hat Kletterbewegungen ausgeführt, die er zuvor nicht mal auf einer weit weniger angsteinflößenden Boulder-Route hinbekommen hat. Ein unglaubliches Glücksgefühl.
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| Sichtliche Erleichterung :) |
Als nächstes ist Sarah an der Reihe. Auch sie hat starke Probleme überhaupt den Einstige zu finden. Nach einigen Minuten überlegt sie ernsthaft aufzugeben, weil es schier unmöglich scheint, den ersten Meter zu überwinden. Mit aufgerissenen Händen und gefühlt den letzten Kraftreserven schafft sie es dann aber doch den Boden zu verlassen.
Mit etwas angekratztem Ego und heftigem Adrenalinschub, klettert sie dann die ersten ⅔ der Route in einem irren Tempo. Auch wenn sie teils ziemlich Respekt hat und teilweise auf gut Glück sich an der Wand hochschiebt. Menschengefertigte Griffe sind echt nucht vergleichbar mit purer natürlichen Felswand. Da findet man nicht so leicht Stellen, an denen die Finger genau hineinpassen. Nur wenige Meter vor dem Ende, hängt sie mit beiden Händen an einem Vorsprung. Der rechte Fuß steht sicher eine Ebene darunter, doch für den linken Fuß findet sie einfach keinen Halt. Den brauch sie aber, um sich kontrolliert auf die nächste Ebene zu drücken. Cecil probiert von unten alles, sie irgendwie zu unterstützen und mögliche Tritte zu erspähen. Aber wie bereits zuvor geschrieben: dort oben sieht die Welt ganz anders aus und Sarah verlassen auch allmählich die Kräfte. Auch diese ständige Anspannung, weil Leo nirgends zu sehen ist, macht die Sache nicht einfacher. Nach einem verzweifelten Versuch presst Sarah mit aller Kraft ihren Fuß auf die Felswand und probiert sich mit den Armen auf das Podest zu ziehen. Und dann passiert es. Der gesamte Vorsprung bricht ab. Cecil schreit instinktiv zu Leo “Watch out!”. Der guckt ziemlich überrascht, schafft es aber trotzdem zu sichern und sich in Deckung zu bringen. Cecil sieht gerade noch wie Sarah pendelnd gegen den Fels prallt. Dann bringt auch er sich in letzter Sekunde vor dem herabfallenden Gesteinsbrocken in Sicherheit. Der zersplittert krachend auf dem Boden, doch wie durch ein Wunder wird niemand von den Fragmenten getroffen. Sarah geht es zum Glück auch gut. Keine Arme oder Beine irgendwie eingeklemmt und abgerissen ;) Doch der Schock sitzt erstmal tief und an Weitermachen ist so nicht zu denken. Der ganze Körper schlottert und das Vertrauen in die Felswand ist erstmal enorm gesunken. Sie ist zwar etwas geknickt, dass sie es nicht bis nacj gabz oben geschafft hat, aber trotzdem war es eine beachtliche Leistung und sie hat auch bei der Felswand einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen ;)
Nachdem diese Grenzerfahrung verdaut ist, machen wir uns gemeinsam auf zur zweiten Route. Die ist nicht ganz so hoch wie die erste, aber nicht weniger anspruchsvoll. Vor allem im Anfangsbereich liegen noch immer viele Lose Steine und das obwohl alle anderen schon vor uns dran waren. Wir schaffen es beide bis kurz vor dem Ende, doch dann wird es nochmal extrem kniffelig. Cecil versucht es mit der letzten verbleibenden Kraft, Sarah setzt auf ihre überlegene Technik. Damit kommt sie sogar ein kleines Stück weiter als Cecil. Doch am Ende können wir beide und auch der Rest der Meute diese Route nicht bezwingen.
Nachdem diese Grenzerfahrung verdaut ist, machen wir uns gemeinsam auf zur zweiten Route. Die ist nicht ganz so hoch wie die erste, aber nicht weniger anspruchsvoll. Vor allem im Anfangsbereich liegen noch immer viele Lose Steine und das obwohl alle anderen schon vor uns dran waren. Wir schaffen es beide bis kurz vor dem Ende, doch dann wird es nochmal extrem kniffelig. Cecil versucht es mit der letzten verbleibenden Kraft, Sarah setzt auf ihre überlegene Technik. Damit kommt sie sogar ein kleines Stück weiter als Cecil. Doch am Ende können wir beide und auch der Rest der Meute diese Route nicht bezwingen.
Ein kleiner Trost ist, dass sich selbst Johannes und Leo hier schwertun. Genauer gesagt, schafft es Leo auch nur bis zu der Stelle, an der wir waren. Doch am Ende ist das egal. Wir hatten super viel Spaß und haben endlich mal echte Klettererfahrung gesammelt. Mit etwas besserer Fußtechnik und mehr Übung könnten wir es bestimmt auch schaffen. Ein nächstes Mal gibt es nur nicht, zumindest nicht an dieser Wand.
Johannes, Leo und Stan machen sich anschließend daran das Equipment einzupacken. Der Rest macht sich mit Sack und Pack auf den Weg zu den Autos. Das restliche Essen stellen wir in Johannes Wagen ab. Dann quetschen wir uns alle in das rote Auto. Die Konstellation sieht jetzt wie folgt aus: Cecil sitzt, wie auf der Hinfahrt vorne links. Neben ihm sitzt Agnes, die Schwester von Maria. Regina fährt. Die Rückbank muss sich Sarah jetzt mit einer Person mehr teilen. Neben ihr sitzen Charlotte Belen und Leeloo. Der Kofferraum ist mit Leon, Johann und dem Pflegekind von Maria besetzt. Das sorgt natürlich für ein ganz schönes Chaos. Mehrmals stoppt Regina und droht ihren Kindern damit, dass sie nach Hause laufen müssen, wenn sie sich nicht endlich benehmen.
Nach dem Dinner spielen Regina, Charlotte, Leo, Stan und Cecil Poker. Cecil muss den meisten erstmal die Regeln erklären, aber das Grundprinzip scheint den meisten bekannt zu sein. Es entwickelt sich eine nette Runde. Natürlich wird auch viel gequatscht, aber es gibt auch spannende Showdowns und gemeine Psycho-Spielchen. Am Ende ist nur Charlotte rausgeflogen und wir brechen gegen 22 Uhr ab. Sarah hat in der Zeit gestrickt und einen Film geschaut und die Ruhe genossen.
Nach dem Dinner spielen Regina, Charlotte, Leo, Stan und Cecil Poker. Cecil muss den meisten erstmal die Regeln erklären, aber das Grundprinzip scheint den meisten bekannt zu sein. Es entwickelt sich eine nette Runde. Natürlich wird auch viel gequatscht, aber es gibt auch spannende Showdowns und gemeine Psycho-Spielchen. Am Ende ist nur Charlotte rausgeflogen und wir brechen gegen 22 Uhr ab. Sarah hat in der Zeit gestrickt und einen Film geschaut und die Ruhe genossen.






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