13.05., Mittwoch: Barkala Farmstay - Shit goes always downhill

Heute erreicht Cecil seinen emotionalen Tiefpunkt. Er kann nicht genau sagen, woran es liegt, aber er hofft inständig heute von Stew zu hören und die Farm bald zu verlassen.
Sarah dippt am Vormittag gemeinsam mit Telline Töpferware. Cecil wird von Cole vom Volleyballfeld geholt. Das Rohr ist da und muss angepasst werden. Sie sägen Verbindungsstücke für den Wandanschluss zu. Anschließend werden die Teile mit einem Zwei-Komponenten-Kleber mehr oder weniger kaltverschweißt. Die chemische Reaktion ist so stark, dass die Rohrstücke miteinander verschmelzen. Das hält bombenfest. Es folgt der weniger spaßige Teil. Für den Auffangbehälter müssen sie ein 60 Zentimeter tiefes Loch graben. Um in diesem Boden überhaupt voranzukommen, muss Cole mit einer schweren Eisenstange die Erde auflockern und Cecil hebt diese anschließend aus.
Sie sind noch vor dem Mittagessen fertig, doch es kommt beiden vor wie eine Ewigkeit. Ab jetzt, sagt Cole, kann sich Cecil als “Bush-Plumber” (deutsch: Busch-Klempner) betiteln. Folgende drei Grundregeln gilt es sich aber noch zu merken:
  1. Shit always goes downhill (Scheiße läuft immer abwärts)
  2. Hot is always on the left (Der Regler für heißes Wasser ist immer links)
  3. Friday is Payday (Freitag ist Zahltag)
Nachmittags gehen wir laufen, wie mittlerweile jeden zweiten Tag. Wieder können wir (also Cecil) uns steigern und schaffen die 10 km. Kurz darauf erhalten wir die langersehnte Nachricht von Stew. Er sagt seinen Eltern Bescheid, dass sie uns kommenden Sonntag erwarten können. Endlich Gewissheit und wir freuen uns ungemein.Sarah hat heute Dinner-Service. Sie muss aber nicht nur das Essen aufwärmen und herausstellen. Maria ist noch dabei ihre Mungo-Sprossen-Suppe zu kochen, dabei geht Sarah zur Hand. Es werden zum Andicken noch ein paar vorgekochte Kartoffeln mit hinein geworfen. Außerdem formt Sarah die selbstgemachten Brötchen bevor sie in den Ofen kommen. Es macht ihr richtig Spaß. Aber trotzdem verrückt, dass die Stunde in der Küche nicht als Arbeitszeit gilt.

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