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30.06., Mittwoch: North Head Campground - Fuchskusu Techtelmechtel

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In letzter Zeit kommen wir von Tag zu Tag schwerer aus dem Bett. Wieder ist es fast acht, als wir endlich aus dem Zelt steigen. Über Nacht sind die Temperaturen dazu stark gefallen. Draußen erwartet uns frostige Kälte, aber ein klarer Himmel. Die ersten Sonnenstrahlen erreichen uns nur leider erst während wir den Abwasch erledigen.  Um das Einpacken des Zeltes für den Blog zu dokumentieren, trägt Sarah dabei heute die GoPro auf dem Kopf. Blöd nur, dass die sich schon nach wenigen Minuten aufhängt. Ärgerlich, aber zum Glück werden wir noch ein paar weitere Gelegenheiten dafür haben. Das Foto vom Kofferraum gelingt uns aber. Der ist so voll wie noch nie. Selbst der kleinste Hohlraum ist mit etwas gefüllt. Trotz des extremen Gewichts, welches wir mit uns herumfahren, knarrzt Koby nur beim Anfahren einmal kurz und sehr leise.      Auf halber Strecke zum nächsten Campingplatz werden wir unseren Müll an einer Tankstelle los. Anschließend gilt es weitere 17 Kilometer zurück...

29.06., Dienstag: Termeil Forest - Weltenbezwinger

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Wir starten heute schon um halb sieben in den Tag. Draußen ist es abermals bewölkt und hier im Wald dazu recht frisch. Bereits gestern haben wir einen Plan für den frühen Morgen geschmiedet. Sarah macht Sport, während Cecil Holz sammelt. Immerhin wissen wir nicht, ob wir an unserem nächsten Camp etwas Brennbares finden können. Hier dagegen dauert es nicht lange bis er fündig wird. Ein paar schöne dicke Äste. Die in kleine Stücke zu sägen ist ordentlich anstrengend. Sarah kommt bei ihrem Workout aber mindestens genauso ins Schwitzen.  Cecil braucht etwas länger, bis er zurück kommt. Sarah hat derweil das Frühstück vorbereitet. Bevor wir danach zusammenpacken, wollen wir unbedingt noch posten. Aktuell haben wir einen Lauf und wollen diese Serie nicht abreißen lassen. Dafür muss Sarah noch Korrektur lesen. Immerhin hat Cecil die entsprechenden Tage erst gestern fertig geschrieben. Der nutzt die Zeit, um die zugehörigen Videos zu bearbeiten.  Gegen 11 Uhr setzen wir uns ins Bewegu...

28.06., Montag: Yerriyong State Forrest Bush Camp - Koby hat Angst vorm Mechaniker

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Ganz anders als gestern, ist es heute stark bewölkt, als wir morgens aus dem Zelt kommen. Nach dem Frühstück setzen wir Wasser für Tee und Kaffee auf. Dann machen wir uns daran eine Werkstatt zu suchen. Wir wollen endlich wissen, woher das besorgniserregende Knarren im Bereich der Vorderachse kommt. Cecil ruft bei fünf Werkstätten in Ulladulla an. Immer mit dem gleichen Ergebnis. Dort würden wir frühestens kommende Woche Dienstag einen Termin bekommen. Das ist uns viel zu spät. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als unseren Suchradius zu erweitern. In Nowra, 70 Kilometer nördlich von uns, landen wir völlig überraschend gleich beim ersten Versuch einen Treffer. Wir können noch heute um 12 Uhr vorbeikommen. Ohne viel nachzudenken, nimmt Cecil den Termin an. Damit haben wir völlig unvermittelt ganz schönen Stress. Wenn wir es pünktlich schaffen wollen, müssen wir direkt anfangen einzupacken. Außerdem können wir die kostenlosen Dusche in Ulladulla nicht erneut anfahren. So war es eigentli...

27.06., Sonntag: Termeil Forrest - Chill & Grill

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Die Sonne begrüßt uns bereits, als wir gegen 8 Uhr aufstehen. Wir nutzen diese Gelegenheit endlich mal wieder im Zelt zu lüften. Das war lange überfällig, aber bisher aufgrund des Wetters schlicht nicht möglich. Beim Frühstück leistet uns dann allerdings der Wind Gesellschaft. Mehr als einmal weht er so stark, dass wir Mühe haben alles auf dem Tisch zu halten. Aber so schnell lassen wir uns heute nicht die Laune verderben.  Nach dem Essen setzen wir das Wasser für Tee und Kaffee auf. Auch das wird bei den heftigen Böen nochmal eine Herausforderung. Dann kehrt Ruhe ein im Camp. Wir holen unsere Bücher heraus und lesen während wir unsere Heißgetränke genießen. Wir lassen die Sonne auf uns und das Solarpanel brutzeln. Es ist herrlich idyllisch.      Bis die wohlbekannten Geräusche von Motocross-Maschinen durch den Wald hallen und immer näher kommen. Auf dem Höhepunkt heizt einer der Biker sogar eng an unserem Camp vorbei. Doch selbst davon lassen wir uns nicht aus der R...

26.06., Samstag: Termeil Forest - Grillen über dem Lagerfeuer

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Etwas Sonnenlicht kann sich bereits einen Weg an den Baumwipfeln vorbei bahnen, als wir gegen halb acht aufstehen. Tatsächlich reicht es sogar aus, uns zum Aufbau des großen Solarpanels zu bewegen. Es folgt die übliche Prozedur: Frühstück, Abwasch, Zähneputzen und Einpacken.    Es knarrzt wieder im Bereich der Vorderachse, als wir uns in Bewegung setzen. Den erneuten Besuch in einer Werkstatt sollten wir wohl nicht mehr zu lange hinauszögern. Doch von dem Gedanken daran versuchen wir uns zunächst nicht die Laune vermiesen zu lassen.  Unseren ersten Halt legen wir am Mollymook Beach nördlich der Stadt Ulladulla ein. Dort soll es laut Internet eine kostenlose Dusche geben. Wir parken vor dem eingezäunten Gelände eines Kinderspielplatzes. Heute ist es an Cecil die Lage zu checken. Die sanitären Einrichtungen auf dem Platz verfügen tatsächlich über eine Dusche, aus der sogar warmes Wasser kommt. Sarah ist als erstes an der Reihe. Dafür, dass sie den Vorzug erhält, hat sie ord...

25.06., Freitag: Termeil Forest - Rein ins kalte Nass

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Nachdem wir gestern viel zu spät ins Bett gegangen sind, fällt uns das Aufstehen heute morgen dementsprechend schwer. Erst um kurz vor acht stehen wir endlich draußen. Damit sind wir die letzten. Der Platz ist abgesehen von uns leer. So schnell wie wir an diesem Morgen eben sind, frühstücken wir und packen das Zelt ein. Für heute steht ein Besuch des Murramarang Nationalparks auf dem Programm.  Als wir vom Highway auf eine Nebenstraße abbiegen, knarrzt Koby vorne wieder. Offenbar hat sich das Problem mit dem Wechsel der Bremsbeläge nicht erledigt. Da kommt wohl noch ein weiterer Tag in der Werkstatt auf uns zu. Damit einhergehend wahrscheinlich Kosten über mehrere hundert Dollar. Nicht gerade ein Stimmungsaufheller. Vielleicht kann die Wanderung unsere Laune heben.  Bis zum Wasp Head Lookout ist es nur ein kurzer Gang durch den Wald. Vom Aussichtspunkt aus haben wir einen netten Blick auf eine kleine Inselgruppe etwa 200 Meter vor der Küste. Das Wetter ist heute herrlich. Die...

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