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20.09., Sonntag: Palm Valley Campground - Koby hat es wieder nicht leicht

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Langsam scheinen wir unseren verlorenen Schlaf nachgeholt zu haben. Ohne uns extra einen Wecker gestellt zu haben, sind wir heute bereits zum Sonnenaufgang wach. Zum Glück, kann man sagen, denn der macht ordentlich was her. Besonders schön ist es, dass wir ihn aus dem offenen Fenster bestaunen können, während wir weiter in unsere warmen Decken gehüllt liegen bleiben können. Derartig motiviert, machen wir noch vor dem Frühstück gemeinsam ein Bauch-Workout.    Beim Frühstück droht die gute Stimmung dann allerdings zu kippen. Eines der Eier ist schlecht geworden. Das stellen wir allerdings erst fest, nachdem es, neben einem guten, in der Pfanne gelandet ist. Beide müssen wir daraufhin in den Sand kippen, was besonders Cecil nervt. Sarah wiederum nervt es, dass Cecil deswegen plötzlich so schlechte Laune hat. Für ein paar Minuten herrscht eisige Stille zwischen uns. Dann aber reißen wir uns zusammen. Wir nehmen uns vor wegen solcher lienLappalien nicht mehr sofort Trübsal zu blase...

19.09., Mueller Creek Rest Area (nahe Hermannsburg) - Vollbeladen

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Wir kommen ganz schlecht aus dem Bett. Dieses Mal allerdings eher, weil die Nacht ruhig war und sehr erholsam. So gut wie kein Wind war im Zelt zu merken und wir könnten noch ewig weiter dösen.   Nach dem Frühstück gehen wir die große Aufräumaktion im Kofferraum an. Die vergangenen Offroad-Pisten haben ordentlich an unserer Holzkonstruktion gerüttelt, auf der der Kühlschrank und die Kisten mit Küchenutensilien steht. Wir räumen alles restlos aus, richten die Konstruktion so gut es geht, ziehen die Schrauben in den Winkeln nach und räumen alles wieder ein. Zudem reduzieren wir unsere angehäuften Wasserflaschen von 17 Stück auf zehn.    Abschließend sagt Cecil seinem grünen Klappstuhl lebewohl, der vor einigen Tagen den Geist aufgegeben hat. Jetzt macht es sich endlich bezahlt, dass wir von Beginn an drei Stühle durch die Gegend gefahren haben und damit sofort ein Ersatz zur Hand war. Der Reißverschluss unserer Zeltplane ist heute einigermaßen gnädig. Hier noch das versproc...

18.09., Freitag: Tropic of Capricorn Rest Area - Zurück in der Zivilisation

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Der Wind in der vergangenen Nacht war drauf und dran unser Zelt vom Dach zu fegen. Wir sind daher alles andere als erholt. Leider ist der Wind heute morgen nicht viel gnädiger zu uns. Dicht an Koby gedrängt nehmen wir das Frühstück zu uns. Wir verzichten aufgrund der widrigen Bedingungen auf Tee und Kaffee. Immer mal wieder wird etwas vom Tisch auf den Boden geweht oder vom Boden direkt in unsere Augen. Die vielen Fliegen tuen ihr übriges. Unsere Laune ist dementsprechend leider immer noch mittelprächtig. Unter den allergrößten Anstrengungen kriegen wir das Zelt zusammengebaut. Natürlich zickt der Reißverschluss wieder rum, aber Sarah kriegt ihn recht schnell unter Kontrolle. Die “Jessie Gap”, die wir kurz nach unserer Abfahrt erreichen, ist eine eindrucksvolle Lücke im sonst massiven Fels. Leider sind Fotos und Videos nicht erlaubt, da es sich um einen heiligen Ort der Ureinwohner handelt. Die Felsmalereien bestehen aus vielen weißen Streifen auf dem roten Fels. Wir sind gelinde gesag...

17.09., Donnerstag: Buschcamp am Corroborree Rock - Scherben bringen Glück

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Ein kurze Warnung vorweg: Zu viel gute Laune und großartige Abenteuer können heute nicht erwartet werden. Die ganze Welt scheint sich an diesem Tag gegen uns verschworen zu haben.    Die erste unerfreuliche Begegnung wartet bereits am frühen Morgen auf uns. Cecil ist gerade dabei den Tisch aufzuklappen, da entdeckt er eine große Spinne an der Unterseite. Die Versuche sie mit einem Stock zu verjagen, scheitern zunächst kläglich. Nachdem es endlich geglückt ist, flüchtet sich der Achtbeiner in den hinteren rechten Radkasten von Koby. Schauen wir mal, wann wir sie das nächste Mal zu Gesicht bekommen :/ Während Sarah Sport macht, liest Cecil am Tablet. Den Radkasten hat er dabei immer im Augenwinkel.    Beim anschließenden Frühstück sorgt der heftige Wind dafür, dass es fast eine halbe Stunde dauert, bis unser Wasser für Tee und Kaffee aufkocht. Die fast leere Gaskartusche macht es natürlich nicht gerade besser.  Beim Abwasch werden leichtere Gegenstände wie die Tel...

16.09., Mittwoch: N'Dhala Gorge Nature Park - Rrrrüttelpiste

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Der Wind in der Nacht war heftig. Sagt zumindest Sarah und sie hat deswegen sehr schlecht geschlafen. Cecil hat nichts mitbekommen und ist daher um einiges ausgeruhter. Zunächst verhindern noch Wolken, dass wir einen schönen Sonnenaufgang genießen können. Doch als sich diese verzogen haben, wird die Felswand gegenüber unseres Camps spektakulär in Szene gesetzt. Das Schauspiel halten wir mit Hilfe von Alli und Sarahs Kamera fest.       Nachdem wir alles zusammengepackt haben, starten wir die Wanderung durch das Flussbett. Kurz geht es durch den weichen Sand, doch danach ist der Untergrund recht fest und gut begehbar. Trotzdem ist es beachtlich, was Koby da gestern geleistet hat.  Kurz nach der Stelle, an der wir gestern gewendet haben, wird der Track wieder besser. Wir kommen an den Platz, ab dem ein weiterfahren nicht mehr empfohlen wird. Zwei Camper haben es bis hierhin geschafft, doch einer wohl nicht ganz unbeschadet. Anscheinend gab es einen platten Reifen, der a...

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