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22.09., Dienstag: Redbank Gorge - 2:0 für den Wind

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Unsere Hoffnung, die wir gestern Abend hatten, wurde in der Nacht von einer Eiseskälte zersetzt. Fast schon hatten wir dieses Gefühl vergessen. Es ist lange her, dass wir im Zelt gefroren haben und freiwillig nicht mal einen Finger unter der Bettdecke hervorstrecken wollten. Vermisst haben wir das auch nicht. Immerhin begrüßt uns ein herrlicher Sonnenaufgang.  Gegenüber sind unsere ungewünschten Nachbarn bereits wieder laut am Diskutieren. Wir stehen trotzdem zeitig auf, auch wenn wir Angst haben, dass unsere neue “Freundin” aus Deutschland wieder ungebeten zu uns herüberkommt. Allerdings haben wir Glück. Sie lassen uns in Ruhe und verlassen kurz darauf den Platz. Bevor wir mit unserem Frühsport loslegen, schickt Cecil spontan Alli in die Lüfte. Das Licht ist einfach zu verlockend, um sich eine Aufnahme des “Tnorala” Kraters entgehen zu lassen. Während des anschließenden Workouts fragen wir uns zwar, was wir uns dabei gedacht haben, da es ziemlich anstrengend ist. Doch immerhin wir...

21.09., Montag: Gravel Pit beim Tnorala CR - Ungeahnte Wendungen

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Direkt nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, die zwei verbleibenden Wanderungen im “Finke Gorge NP” zu absolvieren. Um das Zelt kümmern wir uns später.      Obwohl es bereits kurz vor 9 Uhr ist, ist es noch durchaus angenehm kühl. Wahrscheinlich sind wir es aber auch einfach nicht mehr gewohnt, zu so einer frühen Stunde zu wandern. In letzter Zeit waren wir sonst üblicherweise erst in den Mittagsstunden unterwegs.    An der alten Ranger-Station gibt es noch dieses witzige Gerät. Hat bei uns aber nicht funktioniert. Der erste Pfad führt lange parallel zur Straße und anschließend in einem unnötigen Zickzack an der alten Ranger-Station vorbei. Landschaftlich ist es daher bis dahin eine ziemliche Enttäuschung. Dazu ist der Weg flach und anspruchslos. Kurz vor der Halbzeit, nach guten 2,5 km, wird es dann doch noch interessant.  Wir werden vom Weg in eine Schlucht geführt, deren eine Wand wir kurz darauf in einem steilen Aufstieg erklimmen. Oben angelan...

20.09., Sonntag: Palm Valley Campground - Koby hat es wieder nicht leicht

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Langsam scheinen wir unseren verlorenen Schlaf nachgeholt zu haben. Ohne uns extra einen Wecker gestellt zu haben, sind wir heute bereits zum Sonnenaufgang wach. Zum Glück, kann man sagen, denn der macht ordentlich was her. Besonders schön ist es, dass wir ihn aus dem offenen Fenster bestaunen können, während wir weiter in unsere warmen Decken gehüllt liegen bleiben können. Derartig motiviert, machen wir noch vor dem Frühstück gemeinsam ein Bauch-Workout.    Beim Frühstück droht die gute Stimmung dann allerdings zu kippen. Eines der Eier ist schlecht geworden. Das stellen wir allerdings erst fest, nachdem es, neben einem guten, in der Pfanne gelandet ist. Beide müssen wir daraufhin in den Sand kippen, was besonders Cecil nervt. Sarah wiederum nervt es, dass Cecil deswegen plötzlich so schlechte Laune hat. Für ein paar Minuten herrscht eisige Stille zwischen uns. Dann aber reißen wir uns zusammen. Wir nehmen uns vor wegen solcher lienLappalien nicht mehr sofort Trübsal zu blase...

19.09., Mueller Creek Rest Area (nahe Hermannsburg) - Vollbeladen

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Wir kommen ganz schlecht aus dem Bett. Dieses Mal allerdings eher, weil die Nacht ruhig war und sehr erholsam. So gut wie kein Wind war im Zelt zu merken und wir könnten noch ewig weiter dösen.   Nach dem Frühstück gehen wir die große Aufräumaktion im Kofferraum an. Die vergangenen Offroad-Pisten haben ordentlich an unserer Holzkonstruktion gerüttelt, auf der der Kühlschrank und die Kisten mit Küchenutensilien steht. Wir räumen alles restlos aus, richten die Konstruktion so gut es geht, ziehen die Schrauben in den Winkeln nach und räumen alles wieder ein. Zudem reduzieren wir unsere angehäuften Wasserflaschen von 17 Stück auf zehn.    Abschließend sagt Cecil seinem grünen Klappstuhl lebewohl, der vor einigen Tagen den Geist aufgegeben hat. Jetzt macht es sich endlich bezahlt, dass wir von Beginn an drei Stühle durch die Gegend gefahren haben und damit sofort ein Ersatz zur Hand war. Der Reißverschluss unserer Zeltplane ist heute einigermaßen gnädig. Hier noch das versproc...

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