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11.05., Dienstag: Bush Camp am Mt Abrupt - Im Känguru-Paradies

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Es tröpfelt noch ein wenig, als der Wecker klingelt. Wir stehen um kurz nach sieben auf. Der Himmel zeigt sich derzeit noch bedeckt. Am Horizont können wir bereits die Sonne erahnen. Dazu grasen ein paar Wallabies auf der Wiese. Ab heute läuft es wieder, denken wir.      Während wir den Abwasch erledigen, was ein ganz schöner Berg ist, nachdem wir gestern im Streik waren, nimmt ein Unglück seinen Lauf. Eine Windböe erfasst die Campingstühle, die am rechten Hinterrad angelehnt waren. Dort haben wir ebenfalls die Stöcker für unser Stockbrot abgestellt. Cecils Stock überlebt den Aufprall nicht. Damit geht wohl eine Ära zu Ende. Mehr als ein Jahr lang hat uns dieser Stock begleitet, doch jetzt ist er wohl kaum noch zu gebrauchen. Oder?      Wir müssen beide ganz schön schlucken. Es ist schon beachtlich, welch enge Verbindung man zu so manchem Stück des Inventars aufgebaut hat. Und noch ist es auch zu früh sich von dem Stock zu trennen. Immerhin ist er nur knapp...

10.05., Montag: Plantation Campground - 100% Regenwahrscheinlichkeit

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Der Wecker klingelt heute wieder geregelt um 06:30 Uhr. Noch während wir 1-2 Mal die Schlummertaste betätigen, beginnt es zu regnen. Bitte nicht schon wieder. Wir bleiben liegen, bis der Schauer vorüber ist und stehen dann gegen kurz nach halb acht auf. Sarah will eigentlich schon alles im Zelt für die Abreise vorbereiten, da sichtet Cecil unten ein paar Kängurus. Sie kommt daher auch sofort runter. Im Gegensatz zu uns, scheinen Regen und Kälte die Beuteltiere kaum zu beeindrucken.  Während wir unter dem Vorzelt stehen und die Kängurus beobachten, lässt der Regen langsam nach.     Bald schon wagen wir uns hinaus. Wir wollen das restliche Holz verbrennen und ein Lagerfeuer zum Frühstück machen. Zum Glück haben wir unser Holz gestern schon unter Koby gelagert und so vor Nässe geschützt. Trotzdem dauert es heute länger bis wir ein ordentliches Feuer zum Laufen gebracht haben. Wir wollen gerade Rührei machen, da setzt erneut Regen ein. Wir müssen zurück unters Vorzelt flüchte...

09.05., Sonntag: Plantation Campground - Noch ein Tag Ruhe

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Gezwungenermaßen steht Sarah um sieben Uhr auf. Als sie von der Toilette zurückkommt, ruft sie zu Cecil hoch, dass es mit dem Wandern heute wohl nichts wird. Das Wetter ist höchstens mittelmäßig und sie einfach total neben der Spur. Cecil fühlt sich nach dem gestrigen Abend ähnlich. Er schläft auch direkt wieder ein und steigt erst gegen neun aus dem Zelt. Sarah spaziert derweil über den Platz. Sie kann komischerweise nicht mehr schlafen. Leider entdeckt sie nur ein paar Wallabies und einen dicken Kookaburra, mehr ist heute noch nicht los. Die Roos sind noch ausgeflogen.      Statt unserer normalen Frühstücks gibt es heute das Stockbrot, dessen Teig wir eigentlich für gestern zubereitet hatten. Außerdem können wir uns so am Feuer wärmen, während wir essen. Derweil läuft “Old Man Emu” in einer Dauerschleife. Mit dem Song haben wir gestern den Abend beendet und er wird uns von jetzt an ständig im Ohr bleiben.      Nach dem Essen gehen wir zurück ins Zelt. Auf...

08.05., Samstag: Plantation Campground - Geräucherte Kartoffeln

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Mehr als einmal betätigen wir heute morgen die Schlummertaste. Für heute haben wir keinerlei Pläne und es ist so gemütlich im Bett. Um acht Uhr schälen wir uns aus den Decken. Draußen ist es im Grunde nicht sehr kalt, doch ein leichter Wind sorgt für etwas Unbehagen. Zum Frühstück gibt es heute Spiegel- statt Rührei, ansonsten bleibt alles beim Alten. Zwischendurch bekommen wir Besuch von ein paar Kängurus. Es ist das gleiche Dreiergespann, wie schon gestern. Offensichtlich handelt es sich um Mama, Kind und ein drittes Beuteltier, dessen Geschlecht und Gruppenzugehörigkeit ungeklärt ist. Keine fünf Meter von uns entfernt grasen die drei. Wir unterbrechen unser eigenes Frühstück sofort, um die Gruppe zu beobachten. So stellen wir uns einen gelungenen Start in den Tag vor.      Als ein Auto vorbeifährt und die Roos dadurch verjagt, können wir uns wieder unserem Essen und anschließend unseren Büchern widmen. Knapp eine Stunde lesen wir. Danach folgt der Abwasch. Erst im Ansc...

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