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21.01., Donnerstag: Torbay Inlet Camp - Tauschen Berge gegen Strand

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Noch bevor der Wecker klingelt werden wir von einem Geräusch geweckt, welches nichts Gutes verheißt. Das Geräusch von Regen, der auf das Zelt prasselt. Es ist zwar nur ein Nieselregen, doch abgesehen davon ist es eine einzige graue Suppe am Himmel. Wir sind ziemlich enttäuscht. Für unsere Wanderung auf den Gipfel des Toolbrunup sieht es schlecht aus. Frühstücken müssen wir zwangsläufig unter dem Zelt. Laut Wetterbericht war es für heute gut angesagt. Sogar jetzt müsste es diesem nach weitestgehend sonnig sein. Ist es nur leider nicht. Es regnet sich so richtig schön ein. Diese Art Nieselregen, wie man ihn vom Land kennt und man davon ausgehen kann, dass es noch über Stunden so weitergehen wird. Zumindest regnet es noch immer, als wir mit dem Essen und dem Abwasch fertig sind. Wir gehen alle Optionen durch, wie wir die Wanderung zu einem anderen Tag eintakten könnten. In jedem Fall verlassen wir Australien nicht ohne auf diesem Gipfel gewesen zu sein.  Wir beschließen zurück nach Al...

20.01., Mittwoch: Woogenilup North Rest Area - Unfreiwillige Planänderung

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In der Nacht setzt starker Regen ein. So stark, dass sich das Wasser auf dem Vorzelt über der Leiter sammelt und durchsickert. Cecil wird wach, als er deswegen nasse Füße kriegt. Wir haben den Eingang offen gelassen, da es den Tag zuvor unglaublich heiß war. Als der Wecker klingelt, regnet es noch immer. Vorerst müssen wir uns die geplanten Wanderungen wohl abschminken. Laut Wetterbericht soll es noch bis 11 Uhr weiter regnen. Besser wir machen das Beste daraus und schlafen noch ein wenig. Leider ist das leichter gesagt als getan. Die Luftfeuchtigkeit ist extrem hoch. Alles klebt einem an der Haut. Unter der Decke ist es viel zu warm und ohne zu kalt. Um kurz nach 10 gibt Cecil auf und nimmt sein Buch zur Hand. Als Sarah kurze Zeit später auch wach wird, fassen wir uns ein Herz und verlassen das Zelt. Immerhin hört der Regen in diesem Moment auf und es blitzt sogar kurz ein wenig blauer Himmel durch. Während des Frühstücks besprechen wir unser weiteres Vorgehen. Vielleicht ist es am be...

19.01., Dienstag: Woogenilup North Rest Area - Stufen bis zum Horizont

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Wie vermutet, startet die Roadtrain, die gestern zu später Stunde neben uns geparkt hat, gegen halb fünf den Motor. Kurz darauf rollt er auch schon los. Da Sarah mit Ohropax schläft, bekommt davon aber nur Cecil etwas mit. Der ist daraufhin wach und das noch vor dem Wecker. Zum Glück aber nicht viel zu früh und kurz darauf kann er daher guten Gewissens Sarah aufwecken. Als erstes packen wir das Zelt ein. Wir befinden uns bereits im Nationalpark und das Campen ist hier höchstwahrscheinlich untersagt. Es gilt daher schnellstmöglich unsere Spuren zu verwischen. Sollte jetzt ein Ranger vorbeikommen, erwischt er uns höchstens beim Frühstücken. Das ist legal. Nach einer milden Nacht startet auch der Tag mit warmen Temperaturen. Spätestens nachdem der Reißverschluss der Zeltplane wieder einmal etwas mehr rumgezickt hat, ist uns so richtig warm und wir wechseln in kurze Sachen und Flipflops. Doch es ist stark bewölkt. Eigentlich waren für heute die Besteigung des Mt Hassel und des Toolbrunup g...

18.01., Montag: Parkplatz im Stirling Ranges NP - Mt Magog & Talyubelup

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Der Tag empfängt uns mit einer recht frischen Temperatur und einer leichten Brise, doch wir sind trotzdem frohen Mutes und kommen gut aus dem Bett. Während das Wasser für unsere Heißgetränke aufkocht, checkt Cecil den Ölstand von Koby. Der 10k-Check ist mittlerweile überfällig, doch weiterhin sieht alles gut aus. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und machen uns auf den Weg. Auf unserem Weg in den Stirling Ranges NP entdeckten wir unvermittelt eine Tankstelle in dem kleinen Örtchen Cranbrook. Ohne zu zögern, fahren wir ran und tanken auf. Es ist die Rettung in der Not. Ohne diesen Tankstopp hätten wir wohl nicht durch den Park fahren können, wie wir es geplant haben. Damit war der ganze Ärger von gestern, dass wir nicht in Mt Barker aufgetankt haben, völlig sinnlos. Aber auch das ist jetzt nicht mehr von Belang. Koby ist bereit für weitere Abenteuer und wir erst recht.  Über die asphaltierte Salt Lake Road, die tatsächlich von einer paar ansehnlichen Salzseen gesäumt wird, erre...

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